Kriterien für die Verpachtung von Kirchenland in der Evangelischen Kirche von Westfalen

Eine Handreichung
Die Evangelische Kirche von Westfalen hat nach intensiven Diskussionen mit Landwirt*innen, Kirchenmitgliedern und zivilgesellschaftlichen Gruppen eine Handreichung: “Kriterien zur Verpachtung von Kirchenland in der Evangelischen Kirche von Westfalen“ erarbeitet. Die Broschüre wurde in enger Kooperation mit dem Projekt Fairpachten der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe erstellt.
Die Handreichung gibt Presbyterien und Gemeindeleitungen praktische und praxisnahe Tipps für die Verpachtung ihres Kirchenlandes mit dem Schwerpunkt: „Wie kann Artenvielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen erhalten und gefördert werden“.

Download der Handreichung

Bezug von gedruckten Exemplaren: 2 Euro zzgl. Porto

Zukunftsfähige Landwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung von Nachhaltigkeit

Ein Beitrag zur Diskussion

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) engagiert sich seit Jahren in Arbeitsfeldern wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz, ländliche Entwicklung, Kirche im ländlichen Raum und Agrarpolitik. Das Papier ist erfreulich rege von und mit Landwirten und Umweltverbänden diskutiert worden, so dass wir für die zweite Auflage einige Ergänzungen haben aufnehmen können. Die Evangelische Kirche von Westfalen möchte die gesellschaftlich dringend notwendige Diskussion um eine zukunftsfähige Landwirtschaft auch weiterhin befördern.

Download des Diskussionspapiers

Bezug von gedruckten Exemplaren (2 Euro zzgl. Porto)

Geliehen ist der Stern

„Geliehen ist der Stern, auf dem wir leben. Die Agenda 2030 als Herausforderung für die Kirchen“
So lautet der Titel eines Impulspapiers der Kammer für nachhaltige Entwicklung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), das am 26. September 2018 im Haus der EKD in Berlin vorgestellt und diskutiert wurde.
Das Impulspapier beschreibt die Agenda 2030 als eine Herausforderung für Politik und Zivilgesellschaft - und auch für die Kirchen. Deutlich warnen die Verfasser des Papiers, dass die Grenzen der Tragfähigkeit der Erde, die den Menschen von Gott geliehen wurde, erreicht sind und dringend umgesteuert werden muss, um sie für kommende Generationen zu erhalten. Die Agenda 2030, die 2015 von den Mitgliedsstaaten der UN beschlossen wurde, wird im Impulspapier mit einem noch zu hebenden Schatz verglichen, der vieles von dem enthält, was die Kirchen schon lange fordern. Gerade in dem hohen Anspruch der Agenda 2030, die sozialen Grundlagen für alle Menschen auf der Erde zu sichern und gleichzeitig die planetarischen Grenzen einzuhalten, stellt sie eine Forderung an alle dar, das ihnen Mögliche für eine gerechte, ökologisch verträgliche und zukunftsfähige Entwicklung beizutragen. Anhand von vier Praxis- und Politikfeldern - Landwirtschaft, Abbau von Ungleichheiten, nachhaltiger Konsum und Klimaschutz - wird beschrieben, was die Gemeinden und Landeskirchen im Bereich der EKD dazu bisher schon geleistet haben und was es noch zu tun gibt.

Das Impulspapier zum Download

PM der EKD zur Veröffentlichung am 26.9.2018

Ökotipps zur Weihnachtszeit wieder erhältlich!

In den Ökotipps zur Weihnachtszeit stellen wir ökologisch Wissenswertes und Nützliches rund um das Weihnachtsfest vor und geben auch Hinweise auf ökologische Aspekte zur Silvesterfeier. Einzelexemplare kosten 3,00 Euro incl. Porto und Verpackung. Bei Bestellungen ab 10 Exemplaren sind auf Anfrage Staffelpreise möglich.

 

 

 

Das ökofaire Gotteshaus

Was steckt im Brot für unser Abendmahl? Woher kommen die Stoffe für unsere Paramente? Gibt es öko-faire Talare zu kaufen? Wie erkenne ich fair abgebaute Natursteine? Sind unsere Altarkerzen umweltfreundlich? Worauf ist beim Blumenschmuck zu achten? Diese und viele weitere Fragen stellen wir uns häufig, wenn wir über den Einkauf für unsere Gottesdienste und die Gemeindearbeit nachdenken.
Rund um das Gotteshaus können wir sicht- und erlebbar machen, dass wir uns für den Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung einsetzen. Mit unserem Infoblatt und unserer Broschüre für einen öko-fairen Einkauf im Gotteshaus wollen wir Ihnen Lust machen, über das Einkaufen neu nachzudenken und Ihre Kreativität anregen. 


Hrsg.: Zukunft Einkaufen und Christliche Initiative Romero, Schwerte und Münster im Juni 2015 

Eine Welt ohne Hunger ist keine Utopie

Neue Studie der EKD fordert ganzheitlichen Ansatz zur Sicherung der Welternährung / Warnung vor Verengung auf technologische Lösungen.
Mit einem Maßnahmenpaket, das ein Umsteuern in mehreren Politikbereichen ebenso umfasst wie nachhaltigere Produktions- und Konsummuster, kann der Hunger in der Welt bis 2030 fast vollständig besiegt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Kammer der Evangelischen Kirche in Deutschland für nachhaltige Entwicklung veröffentlichte Studie, an der Dr. Gudrun Kordecki, Fachbereich Nachhaltige Entwicklung im Institut für Kirche und Gesellschaft, mitgewirkt hat.
EKD-Texte 121 „Unser tägliches Brot gib uns heute. Neue Weichenstellung für Agrarentwicklung und Welternährung“ kann zum Preis von 4,60 Euro über den Versand der EKD unter versand(at)ekd.de bezogen werden.
Download EKD-Texte 121

Vielfalt als Gewinn

Kirchengemeinden und Biodiversität

Die Broschüre mit Beispielen erfolgreicher Projekte zum Schutz der Artenvielfalt in Kirchengemeinden wurde von einer Arbeitsgruppe katholischer und evangelischer Umweltbeauftragten mit Unterstützung durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) herausgegeben. Die Publikation stellt achtundzwanzig erfolgreiche Projekte zur Nachahmung aus katholischen und evangelischen Kirchengemeinden dar und gliedert sich in fünf Kapitel:

- Lebensräume für Tiere in kirchlichen Gebäuden,
- Land- und Forstwirtschaft,
- Naturprojekte in Kindergärten,
- Friedhof - ein Ort der Lebensvielfalt und
- Kloster- und Pfarrgärten.

Kirchengemeinden tragen schon seit Jahren mit ihrer ökologisch orientierten Vorgehensweise zum Schutz und Erhalt der Biodiversität bei. Durch das große Engagement unzähliger Menschen, von Pfarrerinnen und Pfarrern, Konfirmandinnen und Konfirmanden und Küstern bis zu Gemeindemitgliedern gelingt die Arbeit hervorragend.

Vielfalt der Schöpfung feiern

Ökumenische Arbeitshilfe für den Gottesdienst

"Die Vielfalt der Schöpfung feiern" ist eine ökumenische Arbeitshilfe für die Gestaltung von Gottesdiensten zur Biologischen Vielfalt, die im Rahmen eines vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderten Projekts entstand. Die kirchlichen Umweltbeauftragten wollen dazu motivieren, zur Bewahrung der Schöpfung nicht nur im praktischen Handeln beizutragen, sondern die Schöpfungsverantwortung immer auch "feiernd vor Gott, der das Leben liebt", zu bringen.

Die zusammengestellten Texte, Predigten, Gebete und Fürbitten können sowohl direkt übernommen werden oder als Anregung dienen, um sie der jeweiligen Situation und Gemeinde entsprechend einzusetzen. Alle Predigten und Gottesdienstvorschläge sind speziell für diese Broschüre verfasst geworden.

Vielfalt verstehen

Bausteine für die kirchliche Bildungsarbeit zur Biodiversität

Diese Publikation bietet eine Sammlung von pädagogischen Materialien für die kirchliche Bildungsarbeit zur Biologischen Vielfalt und zur Bewahrung der Schöpfung. Dabei sind die einzelnen Module auf die drei Zielgruppen Elementarbereich, Primarbereich und die Sekundarstufen bzw. die Erwachsenenbildung zugeschnitten. Die Arbeitsgruppe evangelischer und katholischer Umweltbeauftragter, die die Arbeitshilfe zusammengestellt hat, möchte mit dieser Sammlung von Unterrichtsmodulen eine Anregung und Hilfestellung für die Gestaltung eines interessanten Unterrichts bzw. der Erwachsenenbildungsarbeit zur biologischen Vielfalt geben.

Das ökumenische Redaktionsteam wünscht sich einen breiten Einsatz von "Vielfalt verstehen" in der kirchlichen Bildungsarbeit. Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist angesichts des Klimawandels ein drängendes Problem. Umso mehr gilt es, bereits im Elementarbereich die Neugierde auf die Vielfalt in Gottes guter Schöpfung zu wecken und die Faszination der Vielfalt in der Natur immer neu zu entdecken. Denn nur, was man kennt, kann man auch schützen und bewahren!

Gesegnete Vielfalt

Kirchen in Europa aktiv für Artenschutz

Die Christen in Europa können ihren Teil dazu beitragen, die Artenvielfalt zu erhalten, indem sie in ihren Kirchen und auf ihren Grundstücken Lebensraum für Tiere und Pflanzen schaffen.
In den Kirchen wird schon viel getan, es gibt Fachwissen, theologische Überlegungen und liturgische Ausarbeitungen. Wir wollen uns vernetzen, gegenseitig motivieren, voneinander lernen und mit unseren Partnern zusammen arbeiten.

Das Europäische Umweltnetzwerk ECEN hat eine Arbeitsgruppe "Artenschutz" gegründet. Diese Broschüre ist zweisprachig deutsch/englisch erschienen.

Zukunft veranstalten

Als Kirche können wir Klimaschutz ganz aktiv und bewusst bei der Durchführung kirchlicher Veranstaltungen praktizieren. Auf Gemeindefesten, Tagungen und Kreissynoden können wir Ansätze wirkungsvollen Klimaschutzes verbreiten und somit unsere Glaubwürdigkeit stärken.Nachdem die Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen im Jahr 2011 erstmals klimafreundlich durchgeführt wurde, erreichten uns rasch Anfragen aus Kirchengemeinden, welche Aspekte bei Festen und Veranstaltungen zu beachten seien. So entstand in Zusammenarbeit der Projekte „Zukunft Einkaufen“ und „Klimaschutz EKvW 2020“ diese Orientierungshilfe mit Tipps und Hinweisen für die Organisation einer klimafreundlichen Veranstaltung.Sie bekommen Informationen zu einzelnen Bereichen wie Verpflegung, Papier oder An- und Abreise und dazu, wie Sie mit Öffentlichkeitsarbeit und motivierenden Maßnahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ihrer Veranstaltung für eine aktives „Mitmachen“ gewinnen. Auch das Prinzip der CO2-Bilanzierung und Kompensation der entstandenen Emissionen können Sie in dieser Orientierungshilfe nachlesen.

Zukunft veranstalten zum Download (2.3 MB)
Gedruckte Exemplare (0,40 Euro/Stück zuzügl. Porto)

Umkehr zum Leben

Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels

Die Herausforderungen, vor die der Klimawandel Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche stellt, sind gewaltig. Es geht um das Überleben vieler und ein würdiges Leben aller Menschen. Dabei geht es im Kern um die Frage, wie wirtschaftliche Interessen, die grundlegenden Lebensbedürfnisse einer wachsenden Zahl von Menschen, die Rechte zukünftiger Generationen und die Erhaltung der natürlichen Ressourcen miteinander in Einklang gebracht werden können.
Die Denkschrift der EKD will einen Beitrag zu dieser Debatte leisten. Der Rat der EKD legt sie der Öffentlichkeit in dem Bewußtsein vor, dass die Kirchen in dieser Frage unmittelbar in der Verantwortung stehen.
Die Denkschrift möchte weiterhin zum Nachdenken über einen nachhaltigen Lebensstil und über nachhaltiges Wirtschaften im globalen Maßstab einladen und zu entsprechendem Handeln ermutigen. Die Größe der dafür notwendigen Schritte ist den AutorInnen bewußt. Auf sie deutet der Titel dieser Denkschrift hin: Umkehr zum Leben.

Download der Denkschrift

Ernährungssicherung und Nachhaltige Entwicklung

Die Studie der EKD-Kammer für Entwicklung und Umwelt informiert über international diskutierte Konzepte für Welternährung, landwirtschaftliche Produktion und Agrarhandel und zeigt die Brisanz politischer Entscheidungen für die globale Ernährungssicherung unter dem Gesichtspunkt einer nachhaltigen Entwicklung auf. Die Kirchen bringen vorrangig mit der Option für die Schwachen und Benachteiligten ihre spezifischen Beurteilungskriterien und Entscheidungshilfen in diesen komplexen Diskurs ein.

EKD-Texte 67, Download der Studie

Mitgeschöpf Tier

Mit diesem Heft machen wir den Versuch, den Blick auf unser Zusammenleben mit Tieren in der gemeinsamen Schöpfung zu lenken. Weder proklamieren wir das (verlorene) Paradies noch lassen wir für den Umgang mit Tieren Beliebigkeit zu. Wir versuchen, die Spannung des Lebens in der Schöpfung zu halten und als Mitgeschöpflichkeit ethisch fruchtbar werden zu lassen. Diesen Anspruch nicht nur zu erheben, sondern auch handhabbar zu machen, ist das Ziel des Heftes.
Kirchliche Gruppen und einzelne Christen, Vorstände und Gemeinden werden Ansatzpunkte erkennen und Einsatzmöglichkeiten finden können. Darum war eine Einschränkung des weiten Themenhorizonts nötig, und zwar auf die naheliegenden kirchlichen Arbeitsfelder von Gottesdienst und Unterricht, Bewirtschaftung und Einkauf, auf ethische Grundorientierung und Benennung der Diskussionspunkte.
Uns selbst ist bewusst, zu wie vielen Aspekten das Heft nichts beiträgt; auch, an welchen Stellen die Diskussion in Fachkreisen sehr viel differenzierter geführt werden kann.
So haben wir etwa den Sektor "Tierversuche" gänzlich beiseite gelassen; nicht, um über das Leid der Tiere hinwegzusehen, sondern weil wir ohne Beschränkung ein solches Heft nicht hätten gestalten können.
Stattdessen haben wir reichlich weiterführende Literatur und Arbeitshilfen angegeben, um Einzelfragen intensiv nachgehen zu können.

Download der Arbeitshilfe

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Ines Schäfer
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