Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das Institut für Kirche und Gesellschaft ist seit der ersten UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) von 2005-2014 einer der wichtigsten Impulsgeber in diesem pädagogischen Handlungsfeld in NRW. Das IKG hat sich 2016 vom Land NRW als BNE-Bildungsinstitution zertifizieren lassen.

BNE vernetzt die verschiedenen Handlungsfelder einer nachhaltigen Bildung, wie z.B. das globale, entwicklungspolitische Lernen, die transformative Bildung, die Natur- und Umweltpädagogik oder eine nachhaltige soziale und ökonomische Bildung, und bildet ein gemeinsames "Dach". BNE entwickelt neue Methoden der Beteiligung von Menschen an Form und Inhalt der Bildungsprozesse. Die BNE-Strategie des Landes NRW (2015) misst der außerschulischen, gemeinwohlorientierten Weiterbildung eine besondere Bedeutung zu.

Gemeinsam geht es besser!

Projekt „Gemeinsam geht es besser! BNE in der gemeinwohlorientierten Weiterbildung vernetzen und weiterentwickeln“.
Das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung. NRW geförderte Projekt ist nach zweijähriger Laufzeit mit einem zweitägigen digitalen Symposium zu Ende gegangen.
Alle Themen der  BNE wurden in der Abschlusstagung aufgefächert und mit 18 Referent*innen und bis zu 200 Teilnehmenden diskutiert worden.
Die Dokumentation ist ab August 2021 erhältlich.
Alle Beteiligten planen nun einen Anschlussprojekt, dass sich mit den Herausforderungen der UNESCO-BNE-Strategie 2030 auseinandersetzt.

Zwei Jahre lang hat ein Trägerbündnis aus der Weiterbildung NRW in diesem Projekt die Vernetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Weiterbildungslandschaft Nordrhein - Westfalens vorangetrieben, das BNE Konzept weiter entwickelt und unsere Erkenntnisse und Forderungen mit Politik, Wissenschaft und vielen zivilgesellschaftlichen Gruppen und Akteur*innen diskutiert.

„Gemeinsam geht es besser!“ war das Motto und es hat sich bewahrheitet.

Die Vernetzung der verschiedenen Perspektiven und die Überwindung von so manchen Versäulungen im Bereich der Nachhaltigkeit haben alle Beteiligten als sehr fruchtbar und weiterführend erlebt.

Die Abschlusstagung als Quintessenz all der Themen, mit denen sich im Laufe des Projekts beschäftigt wurde, zeigte mit mehr als 200 Anmeldungen, wie sich BNE in der gemeinwohlorientierten Weiterbildungslandschaft Nordrhein-Westfalens hat etablieren können. Dieser Prozess wird weiter gehen!

Die gut 200 Seiten umfassende Dokumentation mit allen Vorträgen aus den Tagungen, Diskussionen und Hintergrundinformationen kann hier heruntergeladen werden, oder gegen eine Schutzgebühr von 10€ bestellt werden.

Bestellungen an ines.schaefer(at)kircheundgesellschaft.de

Abschlusstagung 12.-13.04.2021 Digital

Das Projekt findet seinen Abschluss in der Tagung“ Gesellschaft im Umbruch – Transformative (Weiter-)Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ein Wissenschaft-Praxis-Dialog.“

In dieser Tagung werden alle Erkenntnisse im Projektverlauf gebündelt und die Perspektiven einer BNE aus dem Blickwinkel Weiterbildung in einem Dialog zwischen Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen erarbeitet.

Die Tagung ist kostenfrei

Ausführliches Tagungsprogramm

BNE und Digitalisierung

Fortbildung am 24. 08.2020
Mit der zunehmenden Digitalisierung in allen Lebens- und Gesellschaftsbereichen nimmt auch die digitale Bildungsarbeit eine immer wichtigere und größere Bedeutung ein. Zusammen mit Bildungsakteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen wird in dem Online-Forum besprochen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung digital vermittelt werden kann. Hierbei werden u.a. die Vor- und Nachteile aufgezeigt und geeignete digitale Bildungsformate, Tools und Materialien vorgestellt.

Programm der Veranstaltung

Handbuch "Smart Cities und Smart Regions"

Das Handbuch "Smart Cities und Smart Regions" ist Teil einer lokalen Strategie für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)". Das von Thomas Heine im Rahmen des BNE-Projekts erstellte Handbuch enthält eine Fülle von Texten und Anregungen zum Thema und steht zum Download bereit.

 

 

Rezertifizierung des IKG

Re-Zertifizierung des IKG als anerkannter Bildungsträger einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Das IKG bleibt damit einer der wesentlichen Krisallisationspunkte von BNE in der Weiterbildung NRW´s. Siehe auch: www.weiterbildung-nachhaltig.de

Weitere Informationen


Von Corona lernen

Weniger Autos, kaum Flugverkehr, Stillstand in der Industrie: Der Lockdown hat dem Klima gutgetan. Die Haltung des Verzichts und der Solidarität sollten wir beibehalten, meint Volker Rotthauwe, Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche von Westfalen, im Gespräch mit Anke von Legat.

Das Interview aus "Unsere Kirche" 19 vom 3. Mai 2020

 

 

Neues BNE-Projekt erfolgreich gestartet

"Gemeinsam geht es besser" ist das Motto der Initiative der Weiterbildungsträger in Nordrhein-Westfalen unter Federführung des IKG. Sie wollen eine "Bildung für nachhaltige Entwicklung" vernetzen und inhaltlich weiter entwickeln.
Zum Start des Projekts in Dortmund trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Weiterbildung, der Hochschulen, der Umweltbildung und der internationalen Bildungsarbeit, um ihre Vorhaben zu planen. Unter anderem soll die Forschung in dem Bereich stärker vernetzt , die Bildung vor Ort in den Städten und ländlichen Regionen mit Beteiligung der Bürger weiterentwickelt und der Politik Anregungen für die Förderung einer "Bildung für nachhaltige Entwicklung" an die Hand gegeben werden.
Das Projekt wird vom Evangelischen Erwachsenenbildungswerkes Westfalen und Lippe e.V. in Absprache mit dem Gesprächskreis der Landesorganisationen für Weiterbildung und dem Institut für Kirche und Gesellschaft durchgeführt. Es endet endet im Dezember 2020 und wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung. NRW (SUE) gefördert.
Weitere Informationen, zahlreiche Praxisbeispiele und Kontakte finden Sie hier.

Auf dem Foto:
von links:Dr. A. Sayilan, VHS Duisburg; M. Lange-Boschmann, Eine-Welt-Netz NRW; Dr. C. Henze, Universität Essen-Duisburg; M. Klave, Gütesiegelverbunfd NRW; T. Heine IMAGO; O. Harhues, kath. Erwachsenen- und Familienbildung; C. Wiener, Wald und Holz NRW; G. Lamkowsky, Natur- und Umweltakademie NRW; F. Jostmeier LAAW e.V.; T. Jakobs, Ev. Akademie Villigst; G. Boden, Gütesiegelverbund NRW; sitzend: J. Neuhaus, Ev. Erwachsenenbildungswerk; V. Rotthauwe, Institut für Kirche und Gesellschaft EKvW
Foto: Jörg Neuhaus

BNE in der gemeinwohlorientierten Weiterbildung NRW

Das Projekt  "Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der gemeinwohlorientierten Weiterbildung NRW (Laufzeit 15.5.2017 - 30.08.2018) hatte zum Ziel

  • die Akteure der BNE in NRW zu vernetzen
  • das pädagogische Konzept einer BNE weiter zu entwickeln
  • die Landesstrategie BNE zu begleiten und zu fördern und
  • das Thema "ökonomische Bildung" in der BNE weiter zu entwickeln.

Das Projekt war eine Kooperation von 13 Bildungsträgern, koordiniert durch das IKG (Volker Rotthauwe). Projektförderung: Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

Das Projekt soll fortgesetzt werden. Herzliche Einladung zur Beteiligung!

Dokumentation Projekt BNE in der gemeinwohlorientierten Weiterbildung NRW

Die Dokumentation enthält Vorträge von Christa Henze, Ellen Matthies, Patrick Brehm, Franziska Keich, Christoph Sanders, Susanne Mühlenthaler, Renate Hübner, Andreas Haupt und Sophia Merrem.

Sie kann hier heruntergeladen werden und ist auch in gebundener Form erhältlich (3€ zzgl. Versand)

 

 

 

 

 

"So viel du brauchst"


Im November 2015 ging in unserem Fachbereich ein neues Projekt an den Start, das den Titel "So viel du brauchst" - auf dem Weg zu einem nachhaltigen Lebensstil und einer Ethik des Genug" trug. Gefördert wurde es von der Stiftung Umwelt und Entwicklung. Dies war das erste Projekt, das sich mit dem Themenfeld der Bildung für nachhaltige Entwicklung auseinandersetzte.

Das Projekt untersuchte u.a.,

  • Was sind Motive dafür, seinen Lebens- und Konsumstil zu ändern?
  • Was ist hilfreich, diese Änderungen zu stabilisieren?
  • Welche Vorbilder gibt es?
  • Welche Themen stehen im Vordergrund?

Zu diesen Fragen führten wir eine Befragung zu Nachhaltigkeit und Engagement durch. 

Hier kann die Auswertung heruntergeladen werden (200 KB).

Projektlogo unter Verwendung einer Grafik von fotolia.de: nurrohmann

Kontakt

Volker Rotthauwe
02304 / 755 336
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