Newsletter März 2016

Inhaltsverzeichnis

Editorial


Liebe Leserin, lieber Leser,

und wieder schrecklicher Terror, Tote, Verletzte, Traumatisierte. Von einem Angriff auf den „Kreuzfahrerstaat Belgien“ spricht archaisch die Bekennerpropaganda. Tief sitzt der Hass gegen unsere offene Gesellschaft und ihre Werte. Was diesem Fanatismus entgegensetzen, der uns im Kern trifft, der nicht nur Menschen tötet, sondern die Lebenden in Lähmung versetzt? Eigentlich bereiten wir uns in diesen Tagen auf das Fest des Lebens vor, das dem Tod endgültig widersteht. Können wir jetzt noch Ostern feiern? Es fällt schwer, aber wir sollten es – mehr denn je!

In dem Bild des blühenden Ahornbaums zeigt sich für mich symbolisch die österliche Hoffnung. Noch bevor die Blätter des Ahorns sich entfaltet haben, leuchten seine gelben Blüten uns entgegen. Ein Triumph des Lebens über die Kälte und Dunkelheit des Winters! Was für ein kraftvolles Symbol für Ostern!

Die österliche Botschaft von Jesu Auferstehung sagt uns den endgültigen Sieg des Lebens über den Tod an. Die vollkommene Erneuerung aller Menschen und Verhältnisse nimmt damit ihren Anfang. Das Alte, der Tod, die grausamen, scheinbaren unverrückbaren Gegebenheiten unserer Welt, sie werden durch Ostern auf den Kopf gestellt. Dass, was Menschen schon im Leben zu töten beginnt, was sie klein macht und klein hält, all dies ist durch Christus durchbrochen worden. Tod und Zerstörung haben nicht das letzte Wort.

Ich wünsche uns, dass wir gerade heute, aus der Kraft dieser Verheißung, dem Kern christlicher Zukunftshoffnung, leben können. Ich wünsche uns, dass wir darin Mut für das finden, was jetzt Not tut: Unbeirrt für unsere Werte einzutreten und sie zu leben, Schutzsuchenden Schutz zu geben und ihre Würde zu schützen; dem Hass mit der Kraft der Liebe entgegen zu treten und wann und wo immer wir es können, für das „Leben“ zu leben. Wir dürfen auch jetzt - gerade jetzt - darauf vertrauen: durch Gott ist ein für alle Mal das neue Leben in unsere Welt gekommen ist - Oft noch verborgen wie die Ahornblüten in der Knospe, zugedeckt von den Trümmern des Flughafens, fast nicht wahrnehmbar in den Ruinen in Syrien. Dennoch: Dieses Leben will unter uns blühen und es wird unter uns blühen. Das ist die große Verheißung, die von Ostern ausgeht. Gott schenke uns die Kraft, gerade heute nicht an dieser Welt zu verzweifeln, und Hass nicht mit Hass zu vergelten. Terrorismus und Fanatismus hätten ihr Ziel erreicht, wenn wir mit einem neuen Autoritarismus jetzt selbst damit begönnen, unsere offene Gesellschaft - und mit ihr unsere Werte - zu zerstören. Gerade jetzt dürfen wir nicht aufhören, mitzubauen, am gemeinsamen friedlichen Leben der Menschen aller Länder, aller Religionen und aller Kulturen.

Zu Ostern feiern wir das Fest des Lebens, das dem Tod endgültig widersteht. Kann es ein schöneres Fest geben, gerade in dieser Zeit?

Ich wünsche Ihnen gesegnete Ostern.

Ihr Klaus Breyer
Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft

Flüchtlinge

Ruhrsuperintendenten unterzeichnen gemeinsame Erklärung


Unsere Gesellschaft ist derzeit besonders herausgefordert: Viele Menschen suchen in unserem Land Schutz vor Terror, Krieg und Verfolgung. Wir sind überaus dankbar für die vielfältige Hilfsbereitschaft - auch im Ruhrgebiet!Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern, allen Mitgliedern unserer Gemeinden für ihren beispiellosen Einsatz bei der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen. Dieses beeindruckende Engagement braucht Förderung und Unterstützung von Politik, Wirtschaft und Kirche. Es ist ein Gebot der Humanität und der christlichen Verantwortung, Flüchtlinge aufzunehmen und unsere Gesellschaft gemeinsam mit ihnen weiter zu entwickeln. 

Gemeinsame Erklärung zur Flüchtlingssituation im Ruhrgebiet

Flüchtlinge vor Ort


Herausforderungen für Kommunen und Verbände

Einen „Open Space“, also einen offenen Raum der Begegnung und des Austausches bot in einer Fachtagung das Institut für Kirche und Gesellschaft am 9. März in Haus Villigst Praktikerinnen und Praktikern in der Arbeit mit Geflüchteten im kommunalen Raum. Die ca. 40 Teilnehmenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Städten, Gemeinden, Verbänden und Kommunen, fanden schnell eine gemeinsame Gesprächsgrundlage, so dass das Thema bunt und facettenreich angefüllt wurde. mehr ...

"Man ist bereit, das Skurrile eher zu glauben"


Interview mit Edgar Born

Viele Russlanddeutsche vertrauen deutschen Behörden und Medien nicht. Warum, erklärt ein Kenner der russlanddeutschen Community.
Edgar Born, Aussiedlerbeauftragter und Studienleiter an der Evangelischen Akademie Villigst in Schwerte, beobachtet mit Sorge die politischen Einstellungen einiger Russlanddeutscher. Als Pfarrer war er mehrmals in der Sowjetunion und den Nachfolgerepubliken und spricht im Zusammenhang mit den russlanddeutschen Gemeindemitgliedern gerne von “meinen Leuten“. mehr ...

Umwelt

Nachhaltigkeit in benachteiligten Quartieren


Institut für Kirche und Gesellschaft startet Projekt im Ruhrgebiet

Herr Pastor, Sie müssen mir helfen. Mein Mann ist arbeitslos, wir kommen grade so über die Runden. Aber jetzt haben wir die Abrechnung von den Stadtwerken bekommen. Wir müssen 400 Euro Strom nachzahlen. Ich weiß nicht, wie wir das machen sollen!
So beginnen Gespräche in Kirchengemeinden und an Pfarrhaustüren, die auf finanzielle Not und Sorgen aufmerksam machen. Die ökologisch notwendige Energiewende ist für viele Menschen zum Symbol für steigende Preise und somit auch für steigende Armut – insbesondere in Stadtteilen, in denen es den Menschen sozial nicht gut geht.
mehr ...

Neu: Online-Portal für "Bildung für nachhaltige Entwicklung" in NRW


Die Landesorganisationen der Weiterbildung haben mit Beteiligung des Instituts für Kirche und Gesellschaft der EKvW ein Online-Portal für Modellprojekte im Bildungsbereich entwickelt. Es bietet in acht Themenfeldern einen Überblick und enthält darüber hinaus vielfältige Anregungen und Vernetzungsmöglichkeiten.

Ansprechpartner im Institut für Kirche und Gesellschaft:
Volker Rotthauwe
Fon: 02304 755 336
volker.rotthauwe@kircheundgesellschaft.de

Der "Grüne Hahn" wird Teil der KlimaExpo.NRW


Mit dem „Grünen Hahn“ haben die Evangelischen Kirchen von Westfalen und Rheinland ein Umweltmanagementsystem geschaffen, mit dessen Hilfe bereits 120 teilnehmende Kirchengemeinden in NRW pro Jahr mehr als 2.500 Tonnen CO2 einsparen. Für diese vorbildliche Leistung im Klimaschutz ist der Grüne Hahn nun Teil der KlimaExpo.NRW.
Dr. Michael Walther, Projektmanager der KlimaExpo.NRW, übergab am 4.3. in Dortmund die Urkunde der Landesinitiative an Hans-Jürgen Hörner, Projektleiter „Der Grüne Hahn“ bei der Evangelischen Kirche von Westfalen, und an Hanno Sparbier-Conradus, Evangelische Kirche im Rheinland. mehr ...

Artikel zur Urkundenverleihung

Gesundheit

Zwischen Selbstoptimierungszwang und gesunder Gesundheit


Bewusster leben; Verzicht üben, der mich persönlich reicher macht; Fasten, um den Körper zu entschlacken … So haben viele Menschen die Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern gestaltet. Sie haben sich etwas Gutes getan. Manche haben ihren Alltag sorgfältig entschleunigt, Handyfreie Zeiten eingerichtet, kein Fleisch gegessen. Sie haben auf ihren Energieverbrauch nicht nur in Form der Kalorien, die sie sich zuführen, geachtet.
Viele dieser Fastenaktionen sind der Gesundheit zuträglich. Gesundheitsbewusstes Verhalten hat Konjunktur: Fitnessstudios und Wellnessanlagen verzeichnen Zuwächse, Gesundheitsratgeber werden gern gelesen, die Apothekenumschau ist zur "Seniorenbravo" geworden. mehr ...

Ethik

Bioethik fachübergreifend und aktuell unterrichten


Unter diesem Motto fand am 7. März in Haus Villigst eine Tagung für Lehrkräfte statt, die im Rahmen des Stammzellforschung-Projekts zellux durchgeführt wurde. Eingeladen hatten Dr. Gudrun Kordecki vom Institut für Kirche und Gesellschaft und Marco Sorg vom Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen. mehr ...

Stammzellen – Alleskönner oder Teufelszeug?


Der UniStem Day an der Ruhr-Universität Bochum
Schüler und Schülerinnen forschen europaweit zu Stammzellen

Acht Länder, 27.000 Schüler, 73 Universitäten und Forschungszentren: Beim Europäischen Stammzelltag am 11. März forschten Schüler und Schülerinnen zu Stammzellen. Gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum beteiligt sich auch das Institut für Kirche und Gesellschaft an der Aktion. Unter dem Motto „Stammzellen – Alleskönner oder Teufelszeug?“ befassten sich 55 Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen elf und zwölf einen Tag lang mit den zellbiologischen und molekularen Grundlagen der Stammzellforschung, sowie den damit verbundenen ethischen und gesellschaftlichen Fragen. mehr ...

Radioreportage "unistern day": Beitrag Inga Meckel für "CT das radio"

Kirchentag

Glückauf und Halleluja


Auf dem Weg zum 37. Evangelischen Kirchentag in Dortmund 2019

Mit „Glückauf und Halleluja“ macht sich der Landesausschuss Westfalen des Kirchentags auf den Weg zum 37. Evangelischen Kirchentag, der vom 19.-23. Juni 2019 in Dortmund stattfinden wird.
Der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Ullrich Sierau und der Superintendent des Kirchenkreises Dortmund Ulf Schlüter verdeutlichten auf der Tagung des Landesausschusses, dass der Kirchentag in Dortmund dann gelingt, wenn er die Menschen der Stadt offen zur Mitwirkung einlädt und auf sie zugeht. mehr ...

Frauen und Männer

Beginenhof-Tagung


Älter werden in Gemeinschaft

Eines Tages werden wir alt sein…“, so beginnt der schöne Text der Poetry-Slammerin Julia Engelmann. Er birgt viel Wahrheit in sich, denn es ist eine Tatsache: Wir werden alle älter, unser Körper, unser Geist, unser Leben verändern sich. Und mit dem Älterwerden tauchen neue Fragen auf: Welche Herausforderungen kommen mit dem Älterwerden auf uns und in einer Beginen-Gemeinschaft zu? Wo kann man sich gegenseitig unterstützen? Wo sind aber auch klare Grenzen im Miteinander? Welche Bedürfnisse haben „die Jungen“, welche „die Alten“? Am Samstag, den 5. März 2016  kamen Beginen aus Schwerte und Unna mit Förderinnen und weiteren interessierten Frauen über diese Fragen ins Gespräch.
Neben einem angeregten Austausch über persönliche Hoffnungen und Befürchtungen aus und erlebten die Teilnehmerinnen einen die Gemeinschaft stärkenden Studientag in Haus Villigst. Veranstaltet wurde der Tag in Kooperation mit Nicole Richter, Fachbereichsleiterin im Frauenreferat der EKvW und den Vorsitzenden den Beginenhöfe Schwerte Christel Zander und Ursel Reich.

Elterngeld – Nach wie vor Frauensache


Aus einer Ende Januar vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlichten Statistik (Pressemitteilung Nr. 027 vom 27.01.2016) geht hervor, dass im dritten Quartal 2015 insgesamt 885.000 Personen Elterngeld bezogen. Davon waren 83% (738 000) Mütter und 17% (147 000) Väter. Es wurden auch erstmals Daten zum neu eingeführten Elterngeld Plus berücksichtigt. Eltern, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren wurden, können zwischen dem Bezug von Basiselterngeld (bisheriges Elterngeld) und dem Bezug von Elterngeld Plus wählen oder beides kombinieren. Die Bezugsdauer für Eltern kann sich hierdurch erheblich verlängern, denn aus einem bisherigen Elterngeldmonat werden zwei Elterngeld-Plus-Monate. Für das Elterngeld Plus haben sich im Beobachtungszeitraum knapp 14% der Beziehenden entschieden. Besonders gut angenommen wird das Elterngeld Plus in Thüringen. Dort haben sich 23% der Berechtigten für die Inanspruchnahme entschieden. In Hamburg waren es lediglich 7,6%.

Einzelheiten zum Elterngeld Plus sind zu finden unter www.bmfsfj.de.

Ist Angela Merkel ein Vorbild für Frauen?


Emma ist 15 – sie ist eine gute Schülerin in allen Fächern. Sprachen liegen ihr genauso wie Naturwissenschaften. Die Wahl der Leistungskurse für die Oberstufe steht an. An der Schule gibt es verschiedene Profile in der Oberstufe. Emmas Mutter rät ihr, sich für „Zukunft entwickeln“ (Leistungskurs Physik + Grundkurs Mathematik) zu entscheiden, weil Mathe und Physik ihre stärksten Fächer sind.

„Nenn mir eine Frau, die mit Physik und Mathe was geworden ist und die irgendjemand kennt.“, sagt Emma. „Angela Merkel“, antwortet Emmas Mutter, „aber ist die ein Vorbild?“ mehr ...

Frauenleben zwischen Wohnzimmer und Welt!


Zum 5. Mal ein Erfolg: das Dortmunder Frauenmahl und Tagung

In unseren Wohnzimmern verbinden sich verschiedene Welten: Die Berufs- und Familienwelt, die globale Welt mit ihren Herausforderungen und die virtuelle Welt. „Welche Frauenbilder begegnen uns zwischen Wohnzimmer und Welt?“, war das Thema des diesjährigen Frauenmahls, zu dem 155 Frauen am Freitag, den 19. Februar 2016 in die St. Petrikirche am Westenhellweg in Dortmund kamen. An drei langen Tafeln saßen sie - mit Blick auf das Goldene Wunder, den besonderen Altar, der in verschiedenen Bildern die Geburtsgeschichten der biblischen Vorfahrinnen zeigt. Die heilige Emerentia, die Urgroßmutter Jesu, ist die Schirmherrin des Dortmunder Frauenmahls, das bereits zum fünften Mal erfolgreich stattfand. mehr ...

Verdienen Frauen weniger als Männer?


Am 19. März war Equal-Pay-Day. Das Schwerpunktthema 2016 lautete: Berufe mit Zukunft.
Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts verdienten Frauen im Jahr 2014 durchschnittlich 21,6 Prozent weniger als Männer. Rechnet man den Prozentwert in Tage um, arbeiten Frauen 79 Tage, vom 01. Januar bis zum 19. März 2016, umsonst.
Der Frage nach der gerechten Bezahlung von Frauen und Männern geht Diana Klöpper in einem Artikel, der im vergangenen Jahr in "Unsere Kirche" erschienen ist, nach:
„Verdienen Frauen weniger als Männer? Die Antwort auf diese Frage ist kompliziert. Ein klares ‚Nein‘ oder ‚Ja‘ gibt es nicht“ – ist ihre Ausgangsthese.

Unsere westfälische Kirche – was macht sie aus?


Dies war das Thema des Haarstrangmännertages, der in diesem Jahr Anfang März in Frömern stattfand. Mit Haarstrang wird der Höhenzug am südlichen Rand der Westfälischen Bucht bezeichnet. Einmal im Jahr treffen sich die dort ansässigen Männergruppen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern und sich mit einem aktuellen Thema auseinanderzusetzten.
Der Superintendent des Kirchenkreises Unna, Hans Martin Böcker, machte in seinem Vortrag deutlich, welche Eigenheiten die Evangelische Kirche von Westfalen besonders machen. mehr ...

Tipps und Termine

WDR 2 Radioandachten aus dem Frauenreferat


Das Lied „Afro Spartana“ der Rapperin Leila Akinyi hat Nicole Richter zu einer Popsongexegese inspiriert. Am Donnerstag, 31. März 2016 wird die Radioandacht auf WDR 2 um 5.55 Uhr gesendet. Freitags ist Kommentarzeit auf WDR 2. Am 01. April 2016 hören Sie einen Kommentar zu der neuen Barbie mit Überwachungsfunktion, die in USA bereits im Handel ist – ein Kommentar im Poetry-Slam-Format. Und am 02. April 2016 geht es um Väter in Elternzeit und die Frage, wie Familie und Beruf gut zu vereinbaren sind. U.a. mit O-Ton Beiträgen von Jürgen Haas, Referent für Männer- und Väterpolitik im Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW.

Nachzuhören sind alle Beiträge auch unter www.kirche-im-wdr.de.

Handeln für die Schöpfung


Biologische Vielfalt rund um den Kirchturm

08. April 2016, 10.00 - 16.00 Uhr
NUA-Akademie Recklinghausen, Siemensstr. 5

Kirchengemeinden können viel dazu beitragen, die Vielfalt der Natur zu erhalten und den dramatischen Verlust von Biodiversität aufzuhalten. Viele Vogel- und Fledermausarten finden in und an Kirchtürmen und unter ungestörten Kirchendächern ideale Lebensbedingungen. Wildblütenwiesen sind für Bienen und andere Insekten ideal.
Zusammen mit der Natur- und Umweltschutzakademie des Landes (NUA), den katholischen Bistümern und der rheinischen und lippischen Landeskirche laden wir zu einem Fortbildungs- und Austauschtag nach Recklinghausen ein.

Kosten: € 20,-- (inkl. Verpflegung)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.nua.nrw.de oder eMail an poststelle@nua.nrw.de

Farbe zu Farbe


Neue Ausstellung in Haus Villigst ab dem 13. April 2016

Mit der kommenden Ausstellung begründet die Evangelische Akademie Villigst eine Kooperation mit dem Westdeutschen Künstlerbund (WKB). In den folgenden Jahren sind je ein bis zwei gemeinsame Ausstellungsprojekte geplant. Als Tagungshaus der Evangelischen Kirche von Westfalen bietet es sich an, hier verorteten Künstlern ein Forum zu geben, sich und ihre Arbeit einem größerem Publikum zu zeigen.
In diesem Jahr wird es zwei weitere Gemeinschaftsausstellungen mit dem WKB geben, der selbst über keine eigenen Ausstellungsräume verfügt. Thematisch gebündelt werden jeweils drei bis vier Bildende Künstler aus NRW einen Ausschnitt ihrer Arbeit in Haus Villigst präsentieren.
Bei der Ausstellung, die am Mittwoch, den 13. April um 19 Uhr eröffnet wird, zeigen Astrid Bartels aus Essen, Erich Krian aus Dortmund, Jobst Tillmann aus Rheda-Wiedenbrück und Nikola Dimitrov aus Köln Arbeiten, die sich dem Informell zuordnen lassen. Alle vier verzichten auf konkrete Bildinhalte. Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung des Verhältnisses von Form und Farbe, wobei jeder der vier eigene Mittel entwickelt, dieses bildnerische Problem umzusetzen. Sehr malerische Antworten findet Erich Krian, formell ganz stark strukturiert ist Nikola Dimitrov. Vertraute Formen finden sich dagegen noch am ehesten bei Astrid Bartels und Jobst Tillmann.
Die abwechslungsreichen und vielschichtigen Bilder werden bis Ende Juni in Haus Villigst gezeigt.

Kirche im "christlichen Abendland"


Vernetzungskonferenz engagierter Christen und zivilgesellschaftlicher Initiativen

15. - 16. April 2016
Haus Villigst, Schwerte

Im Mittelpunkt der 5. Ost-West-Konferenz der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus (BAG K+R) steht die Frage, wie kirchlich und zivilgesellschaftlich Engagierte in Ost- und West-Deutschland auf den aktuellen gesellschaftlichen Rechtsruck reagieren können.
Albert Henz, theologischer Vizepräsident der Evangelischen Kirchen von Westfalen und Dr. Antonius Hamers, Katholisches Büro NRW, Sylvia Löhrmann, stellv. Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Britta Schellenberg, Ludwig-Maximilians-Universität München, Birgit Naujoks, Flüchtlingsrat NRW, Luisa Seydel, "Bündnis Hellersdorf hilft" und zivilgesellschaftlich und kirchlich Engagierte diskutieren über eine bessere Koordinierung und effektivere Praxis in der Auseinandersetzung mit offenem Rassismus, Antisemitismus und rechter Gewalt.
"Wir brauchen jetzt ein stärkeres Engagement durch Kirchen und Zivilgesellschaft für Geflüchtete und gegen menschenverachtende Stimmungsmache," betont Dr. Christian Staffa, Sprecher der BAG K+R. In den Wahlerfolgen der AfD kommt eine hohe Zustimmung in der Bevölkerung zu einer asylfeindlichen, universelle Menschenrechte missachtende Haltung, zum Ausdruck. Daher ist der Bedarf an Diskussionen und Vernetzung bei allen, die sich kirchlich oder zivilgesellschaftlich für Geflüchtete engagieren, jetzt größer denn je. Dafür bietet die Ost-West-Konferenz einen wichtigen Raum.

Weitere Informationen und Anmeldung

Fernstudium Theologie


Aktuell. Kontextuell. Geschlechterbewusst.
Informationsveranstaltung für Interessierte und Multiplikatoren

16. April 2016, 11.00 - 15.00 Uhr
in der Jugendkirche in Hamm

In bekannten und traditionellen Räumen neue Wege gehen

Das Fernstudium Theologie – Aktuell. Kontextuell. Geschlechterbewusst richtet sich an Frauen und Männer, die an Theologie interessiert sind und tiefer in theologische und spirituelle Fragen einsteigen wollen.
Im Austausch mit Prof. Dr. Beate Hofmann (Kirchliche Hochschule Wuppertal, Bethel, IDM), Prof. apl. Dr. Carsten Jochum-Bortfeld (Universität Hildesheim) und dem Publikum können Sie am 16.04.2016 einen Eindruck davon bekommen, was das Fernstudium Theologie inhaltlich bietet.
Moderiert wird der Tag von Bernd Becker (Direktor des Evangelischen Presseverbandes Westfalen und Lippe). 
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden wir Sie auch umfassend über die Rahmenbedingungen, das Studienmaterial, die Kosten usw. des im Herbst 2016 beginnenden Studiums informieren.

Programmflyer und Postkarte

Fachtag "Familienbericht NRW"


28. April 2016, 09.30 - 16.30 Uhr
Haus Villigst, Schwerte

Am 23. Oktober 2015 wurde der Familienbericht des Landes NRW der Öffentlichkeit vorgestellt. Darin werden u.a. Eckpunkte für eine künftige Familienpolitik des Landes aufgezeigt. Auch die Evangelische Kirche von Westfalen beschäftigt sich aktuell, ausgehend von den Impulsen der Landessynode 2012, auf vielfältigen Wegen mit dem Thema „Familien heute“ und versucht zu einer Verbesserung der Situationen von Familien beizutragen.
Im Rahmen des Fachtages „Familienbericht NRW“ sollen zentrale Aussagen des Familienberichtes vorgestellt und diskutiert werden. Hauptreferent ist Prof. Dr. Hans Bertram, Soziologe an der Humboldt-Universität zu Berlin, der u.a. an der Erstellung des NRW-Familienberichtes beteiligt war. Darüber hinaus werden weitere Referentinnen und Referenten zu Wort kommen und Impulse für die Diskussion mit dem Publikum geben.
Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühe Anmeldung.

Weitere Informationen und Anmeldung

Weite wirkt – das Festival


06. - 08. Mai 2016
Gerry-Weber-Stadion, Halle

Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther 95 Thesen zur Erneuerungen in der Kirche an die Kirchentür zu Wittenberg. Unter anderem forderte er, dass alle Menschen an Bildung und Gestaltung von Welt und Bildung teilhaben sollten. Darum steht das Jahr vor dem 500jährigen Reformationsjubiläum in der Evangelischen Kirche in Deutschland im Zeichen von Reformation und Eine Welt. Die drei evangelischen Landeskirchen in NRW, die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Lippische Landeskirche planen dazu gemeinsam mit „Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst“ und der „Vereinigten Evangelischen Mission“ die Kampagne „Weite wirkt – Reformation und die Eine Welt 2016“. mehr ...

Einladungsflyer zur Mitwirkung und Plakat "Weite wirkt Festival"

Und ob ich schon wanderte …


Gottesdienst und Debatte mit einem Vertreter der NRW Landespolitik bei der Haupttagung der EKD-Männerarbeit

10. Mai 2016, 16.00 Uhr
Haus Villigst, Schwerte

Die Männerarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft ist vom 10. bis 12. Mai Gastgeber der Haupttagung der Männerarbeit der EKD. Männer aus allen Teilen Deutschlands werden sich über die aktuellen Themen in der Männerarbeit austauschen. Mittelpunkt der Tagung wird die Arbeit am Jahresthema "Und ob ich schon wanderte … (Ps 23,4) - sich von seiner Sehnsucht finden lassen" sein.

Das öffentliche Rahmenprogramm, das am 10. Mai stattfindet und zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind, wird um 16.00 Uhr mit einem Gottesdienst von Präses Annette Kurschus eröffnet. Im Anschluss debattiert sie mit einem Vertreter der NRW-Landespolitik.

Anmeldung für das öffentliche Programm bitte bis 03. Mai 2016 an
Birgit Olschowka
Fon: 02304 755 371
birgit.olschowka@kircheundgesellschaft.de

Aktualität der Tschernobylkatastrophe nach 30 Jahren


18. - 25. Mai 2016
Zentrum "Nadeshda", Weißrussland

Am 26. April jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum dreißigsten Mal. Auch nach drei Jahrzehnten leiden die Menschen und die Natur in der Region noch unter den Spätfolgen.
Die Männerarbeit der EKD engagiert sich seit über zwanzig Jahren im Kinderzentrum Nadeshda in Weißrussland, dass durch die Folgen der Katastrophe erkrankten Kindern die Möglichkeit zur Erholung bietet. In diesem Jahr findet dort die 17. Ökologische Woche der westfälischen Männerarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft statt. Thema ist neben einer Untersuchung der Aktualität der Tschernobyl-Katastrophe nach 30 Jahren auch die Entwicklung der erneuerbaren Energien in der Republik Belarus. Das Kinderzentrum ist dabei -  auch mit Hilfe der deutschen Kooperationspartner - auf einem guten Weg. Seine Wärmeenergie erzeugt es schon seit 2004 aus eigener Kraft und mit dem vor kurzem gestarteten Projekt „Solarsolidarität“ soll in naher Zukunft auch der Strom zu 100% aus regenerativen Quellen stammen. Diese Arbeit wollen wir kennen lernen.

Weitere Informationen und Anmeldung

Lesung im Rahmen der Sommertagung der Männerarbeit


10. Juni 2016, 17.30 Uhr
Haus Villigst, Schwerte

Vom 10. Juni, 16.00 Uhr bis 11. Juni 17.00 Uhr lädt die Männerarbeit zur jährlichen Sommertagung nach Haus Villigst ein. Im Mittelpunkt der Tagung steht das Jahresthema „Und ob ich schon wanderte…’ (Ps 23,4) - sich von seiner Sehnsucht finden lassen“. Neben der Auseinandersetzung mit dem Jahresthema steht der Austausch mit anderen Männern im Fokus der Veranstaltung.
Eingebettet in die Tagung ist zudem eine Lesung des Bielefelder Psychologen Björn Süfke. Er wird aus seinem neuen Buch "MÄNNER. ERFINDET. EUCH. NEU. Was es heute heißt, ein Mann zu sein" lesen.

Die Lesung ist öffentlich und kostet für Personen, die nicht an der gesamten Sommertagung teilnehmen 5,-- Euro.

Anmeldung zur Lesung bitte bis zum 07. Juni 2016 an
Birgit Olschowka
Fon: 02304 755 371
birgit.olschowka@kircheundgesellschaft.de

Studienfahrten mit dem Rad


Körper und Geist werden auch in diesem Jahr wieder angeregt bei den Studienfahrten mit dem Rad. Ob Sie vom 13. bis 19. Juni „zu Gast bei Wenden und Sorben“ sind, sich vom 14. bis 17. Juli auf einen „Spagat zwischen Tradition und Moderne“ im norddeutschen Tiefland begeben oder die „Menschenwerke und Erbfolgen zwischen Kohle, Dampf und Licht“ in Thüringen und Sachsen-Anhalt vom 30. August bis 06. September begutachten, immer werden Sie und Ihr Rad viele neue Eindrücke gewinnen.

Nähere Informationen zu diesen und weiteren Studienfahrten

Sophias Schwestern philosophieren im Grünen


24. - 26. Juni 2016
Bödefeld, Sauerland

Es gab sie und es gibt sie immer noch: die Weisheit kluger Frauen! Wir entdecken die Gedanken von "Sophias Schwestern" und philosophieren selbst über den Sinn und Unsinn des Lebens. Christina Brudereck, Theologin und Autorin, leitet euch zum Schreiben eigener Texte an. Nicole Richter, Frauenreferat der EKvW, eröffnet die Welt weiser Frauen und lehrt Yoga. Ein Wochenende an einem wundervollen Ort im Sauerland (www.bleibe.de) mit Zeit zum Nachdenken, austauschen, verschwestern, vegetarisch kochen, beten, singen und feiern – für alles das wird Zeit sein!
Für interessierte Frauen ab 25 Jahren.

Weitere Informationen und Anmeldung

Über alle Berge


Alpenwanderwoche für Männer

13. - 21. August 2016
Österreich

Für Männer, die das Erlebnis der Natur und die Stille der Berge, die innere Einkehr und Entschleunigung suchen, aber auch die Gemeinschaft und Geselligkeit einer Gruppe schätzen. Die Wanderwege sind gut angelegt und bewegen sich bis ca. 2.600 Meter Höhe. Bei guten Wetterbedingungen ist auch der ein oder andere Gipfel zu ersteigen. Einige Übergänge erfordern etwas Kletterei an seilversicherten Stellen. Sie bringen eine prickelnde Würze auf landschaftlich wunderschönen Wegen. Je nach Wetterlage können auch Umgehungen erforderlich sein. Gute körperliche Verfassung und Kondition für Touren von 5 bis zu 7 Stunden Gehzeit mit Rucksack, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, entsprechende Ausrüstung sind Voraussetzung. Geistliche und meditative Impulse sowie Anleitungen zum achtsamen Gehen und zur Stille lassen das Bergwandern zu einem nachhaltigen Erlebnis werden.

Weitere Informationen und Anmeldung

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
Telefax: 0 23 04 / 755 - 318

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