Newsletter April 2016

Inhaltsverzeichnis

Editorial


Liebe Leserinnen und Leser,

die Weltverwicklungen, in denen unser Land steht und für das es zu einem Teil (Mit-)Verantwortung trägt, haben längst den außenpolitischen Teil der Zeitungen verlassen und drängen auf die Lokalseiten.
Wir erleben in dieser Zeit hautnah, dass wir auf dieser Erde nicht alleine „reisen“, sondern gemeinsam mit 7,4 Mrd. Menschen. Wie kann ein fairer Interessenausgleich gelingen und das berechtigte Streben aller Menschen nach einer menschenwürdigen Zukunft gefördert werden? Das sind zentrale Fragen, die uns bewegen und sich in einer Vielzahl unserer Veranstaltungen und Projekte wiederfinden.
Als IKG stellen wir dazu zivilgesellschaftliche, kirchliche und politische Positionen und Handlungsstrategien zur Diskussion und lassen dabei das persönliche Alltagshandeln nicht außen vor.
In diesem Newsletter finden Sie dazu eine Fülle von Informationen, Kommentaren Tagungsdokumentationen und Veranstaltungsangeboten aus allen Arbeitsbereichen unseres Instituts. Ich hoffe Sie fühlen sich davon angesprochen, vielleicht auch herausgefordert und vor allem: eingeladen!
Besonders einladen möchte ich Sie im Namen der westfälischen Landeskirche zum das „Weite wirkt”-Festival, das vom 6. bis 8. Mai 2016 im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen stattfindet. Begeisternd, fair-ändernd, vernetzend und musikalisch soll es werden. Ein kleiner Kirchentag mit viel Musik aus der Einen Welt, zwei große Livekonzerte, Begegnung mit Gästen aus den weltweiten Partnerschaften, Podien u.a zu Flucht und Migration, Klimagerechtigkeit, Menschenrechten, zu Glaube und weltweiter Solidarität, zur Rolle der Kirchen in Europa sowie zu fairen Produktionsbedingungen weltweit. Es finden statt Workshops und Infostände zu Themen, die uns alle berühren, ein Festgottesdienst für Kleine und Große mit ökumenischen Gästen … sowie eine Fülle an Aktionen, Kleinkünstlern und Mitmachangeboten – und das alles an einem ungewöhnlichen Veranstaltungsort.

Auch das IKG werden Sie in Halle treffen können.
www.weite-wirkt-festival.de

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Klaus Breyer
Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft

Integration

Integration durch Weiterbildung


Die gemeinwohlorientierte Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen teilt die von Politik und Wissenschaft mit großer Mehrheit vertretene Auffassung, dass Bildung der Schlüssel für eine gelingende Integration ist. Das heißt auch, dass alle Bereiche der Bildung vom Land finanziell angemessen unterstützt werden.

Aus diesem Grund fordern die Weiterbildungseinrichtungen bei den anstehenden Beratungen des Nachtragshaushaltes ein 20 Millionen-Euro-Offensivprogramm.
Die Landesorganisationen der gemeinwohlorientierten Weiterbildung bieten bei der Umsetzung der Handlungsfelder ihre bewährte und konstruktive Zusammenarbeit an. Das breite Spektrum der Weiterbildung mit allgemeiner, politischer, beruflicher, schulabschlussbezogener und kultureller Weiterbildung sowie mit Eltern- und Familienbildung garantiert, ein umfassendes und professionelles Integrationsangebot der Erwachsenenbildung.

Pressemitteilung
Positionspapier
Schreiben an finanzpolitische Sprecher

Menschen auf der Flucht!


Was können Eine-Welt Gruppen tun?

Mit dieser Frage beschäftigten sich mehr als 140 Engagierte im Januar in Haus Villigst. Veranstaltet wurde die Tagung von der Evangelischen Akademie Villigst und der Arbeitsgemeinschaft Eine-Welt-Gruppen im Bistum Münster und in der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Vom Niederrhein, aus dem Sauerland und aus dem Ruhrgebiet kamen Menschen zusammen, die sich ansonsten eher dem Fairem Handel oder den Partnerschaftsbeziehungen verschrieben haben. „Aber spätestens jetzt ist ja die Dritte Welt bei uns angekommen“, erläuterte ein Teilnehmer seine Motivation. mehr ...

Europa

Europa stärken


Eine Querschnittsaufgabe in der Akademiearbeit

In Brüssel weht jemandem, der sich als Europäer/in versteht, der Wind ziemlich scharf ins Gesicht. Gemeinsame Verhandlungspositionen und gemeinschaftliches Agieren gehören nicht zu den vorherrschenden Mustern und Bildern, die die Lage in Brüssel derzeit kennzeichnen.

Dies gilt für die Mitglieder im Rat der EU insbesondere, die vor allem als Interessensvertreter ihres jeweiligen Landes wahrnehmbar sind und spiegelt sich umgekehrt wider im umso engagierteren Auftreten von Sprecher/innen europäischer Institutionen – zumindest gegenüber Vertreter/innen evangelischer Akademien Deutschlands, die Mitte September die Gelegenheit zum Austausch in Brüssel hatten. mehr ...

Nachhaltigkeit

Die Agenda 2030 in Deutschland und NRW


Welche Impulse setzen die neuen UN-Nachhaltigkeitsziele?
Die neuen UN-Nachhaltigkeitsziele stellen die Politik in Deutschland und NRW vor Grundsatzentscheidung

Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutieren gesellschaftliche und politische Konfliktfelder sowie notwendige Veränderungen für eine nachhaltige Entwicklung

Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutierten auf einer Tagung vom 19. bis 20.02.2016 in Haus Villigst die Bedeutung der UN-Nachhaltigkeitsziele für Deutschland und NRW. In diesen 17 Zielen verpflichten sich alle Staaten bis 2030 z. B. die Armut zu beseitigen, dem Klimawandel entgegenzuwirken, den Verlust biologischer Vielfalt einzudämmen, soziale Ungleichheit abzubauen. mehr ...

Klima

Zivilgesellschaft fordert Nachschärfung der nationalen Klimaziele


Über 40 Organisationen legen gemeinsamen „Klimaschutzplan 2050“ vor

Kurz vor der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens am Freitag in New York appelliert ein breites Spektrum von über 40 Organisationen an die Bundesregierung, die nationalen Klimaschutzziele zu verschärfen und dies gesetzlich festzuschreiben. mehr ...

Klimaschutzplan 2050 der Zivilgesellschaft

Große Verbände-Allianz fordert ambitionierten Klimaschutzplan 2050


In einem gemeinsamen Brief an die Bundesregierung fordert eine große Verbände-Allianz die Bundesregierung auf, den Klimaschutzplan ambitioniert auszugestalten und an den in Paris beschlossenen Zielen auszurichten. Anlass ist der Abschluss eines breiten Beteiligungsprozesses, in dem Verbände, Kommunen und Bundesländer Politikvorschläge für den Klimaschutzplan eingereicht haben.  Am morgigen Samstag wird der Maßnahmenkatalog offiziell an Bundumweltministerin Barbara Hendricks übergeben. In Paris habe sich die Bundesregierung erfolgreich für ein ehrgeiziges Erderwärmungslimit von "deutlich" unter 2 Grad Celsius, möglichst sogar 1,5 Grad Celsius eingesetzt. Dem müsse sie jetzt Taten folgen lassen, heißt es in dem Brief, der von 26 Verbänden unterzeichnet wurde. mehr ...

Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Jahresbericht 2015


Die Klimaallianz Deutschland, die 2007 in der Evangelischen Akademie (damals noch Iserlohn) gegründet wurde, legt in klimapolitisch bewegten Zeiten ihren Jahresbericht vor. Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft, ist Vertreter der Evangelischen Kirchen im Sprecher/innenrat der Allianz.
Die Klimaallianz ist ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis, das für eine engagierte zielführende Klima- und Energiepolitik eintritt. Mitglieder sind Kirchen, Entwicklungsorganisationen, Umweltverbände, Gewerkschaften, Verbraucherschutzorganisationen, Jugendverbände, Wirtschaftsverbände.

Jahresbericht "Klimaallianz Deutschland"

Weitere Informationen unter: www.die-klima-allianz.de

Männer und Frauen

Fernstudium Theologie


Aktuell. Kontextuell. Geschlechterbewusst.
In traditionellen Räumen neue Wege gehen!

So ist ein neues Fernstudium Theologie überschrieben, das im September startet.

Theologie zu treiben sei seit Luthers Idee vom Priestertum aller Gläubigen nicht nur eine Sache der Gelehrten, sondern aller Christinnen und Christen, meinen die Veranstalterinnen und Veranstalter.

Annemarie Heibrock, UNSERE KIRCHE, sprach mit Diana Klöpper,  Frauenreferat, und Martin Treichel, Landesmännerpfarrer, beide arbeiten im Institut für Kirche und Gesellschaft.

Lesen Sie hier mehr über Hintergründe und Ziele des Angebots.

Fernstudium Theologie. Informationsveranstaltung


Am Samstag, 16. April, fand in der Jugendkirche Hamm die Informationsveranstaltung für das Fernstudium "Theologie. Aktuell. Kontextuell. Geschlechterbewusst" statt.

Prof. Dr. Beate Hofmann (KiHo Bethel-Wuppertal) stellte in einem Impulsreferat neue Entwicklungen hin zu einer geschlechtersensiblen Theologie vor. Mit Prof. Dr. Carsten Jochum-Bortfeld (Universität Hildesheim) arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konkret an einem Bibeltext. Die Veranstaltung machte neugierig auf das im September startende Fernstudium. Etwa 35 interessierte Frauen und Männer nahmen teil. Eine Anmeldung zum Fernstudium ist (auch ohne Teilnahme an der Informationsveranstaltung) ab sofort möglich. 

Weitere Informationen

Neue Kampagne des Verbands Alleinerziehender Männer und Frauen


Informationskampagne zur Beistandschaft - gefördert vom NRW-Familienministerium -  ist gestartet

Die Beistandschaft ist ein Serviceangebot des Jugendamtes zur Durchsetzung von Kindesunterhalt. Alleinerziehende mit Problemen beim Kindesunterhalt können sich dort kostenlos beraten und unterstützen lassen, bis hin zur Vertretung vor Gericht bei einem Unterhaltsprozess. mehr ...

Tipps und Termine

Tschernobyl mahnt


Gedenkveranstaltung am Vorabend des 30. Jahrestages der Tschernobylkatastrophe

25. April 2016, 19.00 Uhr
Haus Villigst, Schwerte

Zum dritten Mal beteiligt sich der Fachbereich Männer, Familie, Ehrenamt an den Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima. Ziel dieser Aktionswochen ist es, die Erinnerung an die Atomkatastrophen von Tschernobyl im Jahr 1986 und Fukushima im Jahr 2011 wach zu halten und besonders auch bei jungen Leuten ins Gedächtnis zu rufen.

Dazu haben wir einen Zeitzeugen eingeladen, - Alexander Antonowitsch aus Gomel in Belarus. Er wurde 1984 geboren, war also 1986 während der Tschernobylkatastrophe gerade zwei Jahre alt. A. Antonowitsch erkrankte im Alter von 7 Jahren an Schilddrüsenkrebs und später an Lungenkrebs und kann berichten, was die Folgen von Tschernobyl für sein Leben und das Leben seiner Familie bedeutet haben.
Davon wird Alexander Antonowitsch vor allem den Schülerinnen und Schülern einiger Schulen in Schwerte, Lüdenscheid, Meinerzhagen und Dortmund erzählen. Die Erfahrungen früherer Aktionswochen zeigten, dass die authentischen Berichte von Zeitzeugen auf die Jugendlichen großen Eindruck hinterließen.

Ebenfalls wird A. Antonowitsch während einer Gedenkveranstaltung am Vorabend des 30. Jahrestages der Tschernobylkatastrophe - am 25. April ab 19.00 Uhr - mit anderen Gesprächspartnern über seine Erlebnisse berichten. Dabei wird er auch von den Erfahrungen im Kinderzentrum Nadeshda, das seit 20 Jahren von der Männerarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft unterstützt wird, erzählen. Musikalische Beiträge und eine Kerzenmeditation, die an diesem Abend europaweit stattfindet, runden diesen Abend ab.

Zu dieser Veranstaltung laden wir herzlich in die Tagungsstätte Haus Villigst ein. 

Weite wirkt - auch im Klimazelt


"Weite wirkt"- Festival in Halle/Westfalen

Am 7. und 8. Mai wird ein "Klimazelt" auf 300 m² Fläche mit Aktivitäten, Anregungen und Mitmach-Aktionen für eine klimagerechte Welt präsentiert.

Die Umweltbeauftragten der westfälischen Kirchenkreise informieren über ihre Arbeit, die evangelische Jugend Dortmund stellt ihr Projekt "Her mit dem guten Leben vor", der "Grüne Hahn" ist präsent, die Klima-Kollekte, "Zukunft einkaufen" und noch vieles mehr.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema "Elektro-Mobilität". Ein E-Motorrad, Pedelecs und auch ein umgebautes E-Bike der Friedrich-von-Bodelschwingh Schulen in Bielefeld-Bethel können besichtigt und zum Teil auch ausprobiert werden. Das Kennenlernen und Ausprobieren von "Nine-Bots", eine ganz neue Art eines elektrisch betriebenen und selbst balancierenden Fahrzeuges wird eine Attraktion des Zeltes sein.
Eine "Speaker`s Corner" steht für Interviews und Gespräche zur Verfügung.

Organisiert und moderiert wird das Zelt von
Volker Rotthauwe, Institut für Kirche und Gesellschaft
Fon: 02304 755 336
eMail: volker.rotthauwe@kircheundgesellschaft.de

Nachhaltige Entwicklung in Südafrika?


Welche Impulse kann die Partnerschaft mit NRW setzen?

09. - 10. Mai 2016
Haus Villigst, Schwerte

Vertreter/innen der Zivilgesellschaft in Südafrika kritisieren, dass Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Klimaschutz innerhalb der südafrikanischen Wirtschaft bisher wenig Beachtung finden.

Die zu 90% auf Kohle basierende Energieerzeugung führt nicht nur zu enormen CO2-Emissionen, sondern auch z.B. dazu, dass in der Kohlebergwerksregion Mpumalanga die Verschmutzung des (Trink-)Wassers die Gesundheit der Anwohner massiv gefährdet. Um den ‚Sustainable Development Goals‘ der Vereinten Nationen (SDGs) entsprechen zu können, hat die südafrikanische Regierung beschlossen, Atomkraftwerke aus Russland einzukaufen. Dies hat in Südafrika eine intensive gesellschaftspolitische Debatte ausgelöst zum Thema Nachhaltigkeit und (bezahlbarer) Energieversorgung.

Dieser Situation trägt die Tagung Rechnung. Sie bringt Akteure der südafrikanischen Zivilgesellschaft zusammen mit Vertreter/innen nachhaltig ausgerichteter Unternehmen unter der Fragestellung, wie nachhaltiges Wirtschaften gemeinsam – auch im Blick auf die Einbindung in den Handel mit der EU und Beteiligung benachteiligter Bevölkerungsgruppen - vorangebracht werden kann.

Weitere Informationen und Anmeldung

Wie Christen und Muslime weltweit wirken


Globalisierung als Herausforderung
28. Christlich-Islamische Tagung am Pfingstfest

13. - 16. Mai 2016
Ev. Jugendbildungsstätte Nordwalde bei Münster

Die Tagung am Pfingstfest wird gemeinsam von Evangelischer Akademie Villigst, Bendorfer Forum für ökumenische Begegnung und interreligiösem Dialog e.V., Pastoralkolleg und Deutscher Muslim-Liga Bonn e.V. veranstaltet.
Sie gehört zu den wenigen regelmäßigen Dialogveranstaltungen, deren Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu gleichen Teilen aus Islam und Christentum stammen.
In diesem Jahr beschäftigt sich die Tagung mit dem Thema Globalisierung und wie Christentum und Islam – selbst Global Player - darauf reagieren können. Gefördert wird die Tagung durch Mittel des Bundesministeriums des Inneren und der Ev. Kirche von Westfalen im Rahmen des Projekts „Weite wirkt – Reformation und die Eine Welt“.

Kontakt:
Ralf Lange-Sonntag
eMail: ralf.lange-sonntag@kircheundgesellschaft.de

Weitere Informationen und Anmeldung

Aktualität der Tschernobylkatastrophe nach 30 Jahren


18. - 25. Mai 2016
Zentrum "Nadeshda", Weißrussland

Am 26. April jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum dreißigsten Mal. Auch nach drei Jahrzehnten leiden die Menschen und die Natur in der Region noch unter den Spätfolgen.
Die Männerarbeit der EKD engagiert sich seit über zwanzig Jahren im Kinderzentrum Nadeshda in Weißrussland, dass durch die Folgen der Katastrophe erkrankten Kindern die Möglichkeit zur Erholung bietet. In diesem Jahr findet dort die 17. Ökologische Woche der westfälischen Männerarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft statt. Thema ist neben einer Untersuchung der Aktualität der Tschernobyl-Katastrophe nach 30 Jahren auch die Entwicklung der erneuerbaren Energien in der Republik Belarus. Das Kinderzentrum ist dabei -  auch mit Hilfe der deutschen Kooperationspartner - auf einem guten Weg. Seine Wärmeenergie erzeugt es schon seit 2004 aus eigener Kraft und mit dem vor kurzem gestarteten Projekt „Solarsolidarität“ soll in naher Zukunft auch der Strom zu 100% aus regenerativen Quellen stammen. Diese Arbeit wollen wir kennen lernen.

Weitere Informationen und Anmeldung

Kirche im ländlichen Raum


2. Werkstatt-Tag

01. Juni 2016
Ev. Gemeindezentrum Unna-Lünern

Den ländlichen Regionen und Kirchengemeinden unserer Landeskirche mit ihren spezifischen Herausforderungen und Chancen wird mit dem Werkstatt-Tag eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur inhaltlichen Weiterentwicklung zu Verfügung gestellt.
Eingeladen sind alle Menschen, die haupt- und ehrenamtlich für unsere Kirche im ländlichen Raum aktiv sind. Die Veranstaltung wird von einem breiten Netzwerk getragen.

Weitere Informationen und Anmeldung

Sophias Schwestern philosophieren im Grünen


24. - 26. Juni 2016
Sauerland

Es gab sie und es gibt sie immer noch: die Weisheit kluger Frauen! Wir entdecken die Gedanken von "Sophias Schwestern" und philosophieren selbst über den Sinn und Unsinn des Lebens. Christina Brudereck, Theologin und Autorin, leitet euch zum Schreiben eigener Texte an. Nicole Richter, Frauenreferat der EKvW, eröffnet die Welt weiser Frauen und lehrt Yoga. Ein Wochenende an einem wundervollen Ort im Sauerland (www.bleibe.de) mit Zeit zum Nachdenken, austauschen, verschwestern, vegetarisch kochen, beten, singen und feiern – für alles das wird Zeit sein!
Für interessierte Frauen ab 25 Jahren.

Weitere Informationen und Anmeldung

Ein Wochenende für Einelternfamilien


02. - 04. September 2016
Ponyhof Hilbeck, Werl

Paarfamilie, Einelternfamilie, Patchworkfamilie, mit oder ohne Trauschein, gleich- oder gemischtgeschlechtlich, eigene oder gemeinsame Kinder: Familie ist bunt!
An diesem Wochenende wollen wir über die Bilder von Familie in unseren Köpfen zusammen nachdenken und diskutieren. Was macht eigentlich eine Familie aus? Aus welcher Familie kommen wir? Wie leben wir Familie heute? Und welche Rahmenbedingungen brauchen wir, damit es uns mit unserer Familie gut geht?
Untergebracht sind wir im Ponyhof Hilbeck in Werl bei Hamm. Der Ponyhof bietet die besten Voraussetzungen, damit sich Familien wohlfühlen können, denn: Umgeben von Weiden, Feldern und Gärten am Rande des Dorfes Hilbeck warten 15 Ponys auf neue FreundInnen! Gemeinsam mit den Kindern können wir die Tiere beobachten, streicheln, putzen, füttern, ihren Stall ausmisten und auf ihnen reiten. Die Unterbringung erfolgt in Sechs- und Vierbettzimmern. In der großen, zentralen Küche werden wir uns abwechselnd bekochen.

Weitere Informationen und Anmeldung

Arbeitsrecht und Mitbestimmung


Pastoralkolleg

05. - 07. September 2016
Haus Villigst, Schwerte

Leitungsverantwortung wahrzunehmen setzt Grundkenntnisse im Arbeits- und Mitbestimmungsrecht voraus. Dies gilt für Pfarrerinnen und Pfarrer in Leitungspositionen gleichermaßen wie für Presbyterinnen und Presbyter. Doch die Rechte und Pflichten, die sich aus den entsprechenden Vorschriften ergeben, sind vielen nur vage bekannt. Diese Tagung will daher Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, um den aktuellen Anforderungen an eine sachgemäße Personalverantwortung gerecht zu werden. So werden die Grundlagen des kirchlichen Arbeitsrechts (Einstellung, Weisungsrecht; Änderung von Arbeitsverträgen, Beendigung von Arbeitsverhältnissen, Befristung und Teilzeit) und des kirchlichen Mitbestimmungsrechts (Information, Beteiligung, Erörterung, Schlichtung) vorgestellt und diskutiert. Für ausreichende Praxisnähe sorgen die vielen kleinen Rechtsfälle, die in Arbeitsgruppen diskutiert werden. Selbstverständlich wird auch dem Erfahrungsaustausch untereinander großer Wert zugemessen. Ebenso werden die möglichen Trends zukünftiger Entwicklungen im Arbeits- und Mitbestimmungsrecht dargestellt und besprochen.

Leitung: Sylvia Bachmann-Breves
Referenten: Reinhold Koch, Henning Juhl
Anmeldung: Birgit Nagorny, Fon: 02304 755 257

Personalia

Arbeitsgruppe Flucht, Migration und Integration


Die neue Arbeitsgruppe „AG Flucht, Migration und Integration“ (FMI) hat im Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) die Arbeit aufgenommen.
Zur Gruppe gehören die Pfarrer Helge Hohmann, Martin Heider und Edgar L. Born. Das Sekretariat liegt bei Laura Unruh.
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Vorstand "KlimaDiskurs.NRW" neu gewählt


Auf der Mitgliederversammlung von KlimaDiskurs.NRW (19. April) wurde der geschäftsführende Vorstand des Vereins turnusgemäß für eine Amtszeit von zwei Jahren neu gewählt. Alle Kandidaten und Kandidatinnen wurden von der Mitgliederversammlung jeweils ohne Gegenstimme gewählt. Ihm gehören nun an: 

Gleichberechtigte Sprecher des Vorstands:
Josef Tumbrinck
(Vorsitzender NABU NRW), Ulrike Schell (Bereichsleiterin Verbraucherzentrale NRW), Ekkehard Seegers (Leiter Public Affairs CURRENTA), Klaus Breyer (Leiter Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen), Juan Cava Marin (Prokurist und Leiter Unternehmenskommunikation Stadtwerke Düsseldorf)

Schatzmeister:
Heinz Baues (Abteilungsleiter a.D. Wirtschaftsministerium/Umweltministerium NRW)

Beisitzer:
Dirk Jansen (Geschäftsleiter BUND NRW), Achim Vanselow (Abteilungsleiter DGB NRW), Andreas Feicht (Vorsitzender VKU NRW und Vorstand Wuppertaler Stadtwerke), Udo Wichert (Aufsichtsratsvorsitzender Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr), Gabriele Poth (Leiterin Zentrum für Umwelt und Energie der Handwerkskammer Düsseldorf), Silke Gottschalk (Geschäftsführerin Deutscher Mieterbund NRW), Alexander Rychter (Direktor Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen), Jan Dobertin (Geschäftsführer Landesverband Erneuerbare Energien NRW), Hans-Jürgen Mittelstaedt (Geschäftsführer Verband Chemische Industrie NRW), Dr. Werner Görtz (Umweltamtsleiter a.D., Düsseldorf)

Publikation

Neues Erklärvideo aus dem Bereich Gender


Neues Erklärvideo zum Thema „Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt“
FUMA Fachstelle Gender NRW

Erklärvideos zu aktuellen, relevanten Themen aus den Bereichen Gender Mainstreaming, Gender und Interkulturelle Pädagogik können Sie unter www.gender-nrw.de einsehen.

Im Downloadbereich können Sie die Erklärvideos in einer komprimierten Version herunterladen.

Für eine Schutzgebühr von 5,00 € können Sie sich das gewünschte Erklärvideo auch in einer höheren Qualität als DVD bestellen.

https://www.youtube.com

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
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