Newsletter April 2020

Inhaltsverzeichnis

Editorial

(c)Klaus Breyer, geschlossenes Tor Haus Villigst

Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist die Zeit, in der auch in Haus Villigst Stühle, Tische, Sonnenschirme herausgeräumt würden. Doch das bunte Treiben auf unserem Bildungscampus ist drinnen wie draußen abgesagt. Die Tagungsstätte bleibt bis Pfingsten geschlossen.

Auch die meisten Mitarbeitenden des Instituts befinden sich im "Homeoffice". Steile Lernkurven haben wir in den letzten Wochen bei der Aneignung digitaler Technik zurückgelegt. Mittlerweile beherrschen wir Videokonferenzen recht gut und erproben uns demnächst in der Kunst der Webinare.

Es ist ein unbestimmtes Gefühl, das mich in meiner Arbeit begleitet: eine Stimmung zwischen Sorge und Zuversicht, angesichts der Einzigartigkeit der Ereignisse.

Was können wir heute tun, damit wir uns im späten Frühjahr, im Sommer, im Herbst (Wer weiß dies heute schon?) mit unseren Projekten und Bildungsveranstaltungen in "gewohnter" Qualität bei Ihnen zurückmelden können? Wird das heute "Gewohnte" auch dann noch das "Gewohnte" sein? Wie werden die Erfahrungen der Pandemie die Entwicklung unserer Gesellschaft und unser Zusammenleben verändern und prägen? Welche Werte, Ziele, Ideen werden dann den Zukunftsdiskurs leiten? Fragen über Fragen ...

"Bleiben Sie gesund! Bleiben Sie behütet!" Diese fast vergessenen Segensworte finden sich jetzt unter vielen Mails. Wir sagen sie am Ende eines Telefonats oder einer Videokonferenz, an der Tankstelle und im Lebensmittelladen. Es sind kleine, sehr berührende Zeichen der Verbundenheit, Zeichen einer Menschlichkeit, die für einen Moment die Barrieren der Kontaktsperre vollkommen virenfrei überwindet.

Auch Gottes Segenswort und Verheißung für Abraham entdecke ich in diesen Tagen neu. "Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein" (Gen 12.2).

Was segensvolles Handeln ist, erlebe ich an den Kassen der Supermärkte, im Handeln von Krankenschwestern, Altenpflegern, Paketzustellerinnen, Postbotinnen und Lastwagenfahrern. Die Bedeutung dieser zum Teil sehr schlecht bezahlten und wenig angesehenen Berufsgruppen wird endlich als "systemrelevant" im Sinne von (über-)lebensnotwendig erkannt - und hoffentlich bald entsprechend honoriert.

"Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein." Gott, der uns auf diese Weise segnet, ist in Jesus Christus auferstanden von den Toten. Zu Ostern erinnern wir uns an diesen "Aufstand" des Lebens, an diesen Sieg des Lebens über den Tod. Dem kommt heute eine ganz besondere Bedeutung zu.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete Osterzeit.

Bleiben sie gesund und behütet! Lassen Sie uns gemeinsam - über alle Kontaktsperren hinweg - einander ein Segen für das Leben sein!

Ihr Klaus Breyer
Institutsleiter

Aktuelles

Corona-Krise enttarnt Unrecht


Wie die Krise Unrecht enttarnt
Corona fordert uns auf unterschiedlichen Ebenen zum Hinsehen und Handeln heraus. Die Ausnahmesituation enttarnt einmal mehr ungleiche Lebensbedingungen der Geschlechter und die Diskriminierung von Frauen*. Aus feministischer Perspektive auf die Krise geschaut.

Care-Arbeit braucht Aufwertung
Es sind vornehmlich Frauen*, die an den Supermarktkassen sitzen, Menschen in Altenheimen pflegen und als Erzieherinnen in Kindertageseinrichtungen arbeiten. Sie gehören zu den "systemrelevanten Berufen" und leisten 80 Prozent der Pflege und Care-Tätigkeiten in Deutschland - und das seit Jahren. Für sie wird abends nun geklatscht und hin und wieder auch in online-Gottesdiensten gebetet. Gut so! mehr lesen ...

Vorbild Südkorea?

(c)privat_Traugott Jähnichen

Ein anderer Weg des Krisenmanagements angesichts der Corona-Pandemie

Am 3. März 2020 führte ich die bislang letzte Sitzung meines Kolloquiums für südkoreanische Doktoranden durch. Im Vorfeld erreichten mich Mail-Anfragen einiger Teilnehmer, ob die Sitzung wegen des Corona-Virus nicht gefährdet sei oder ausfallen würde. Mir schien die Gefährdungslage Anfang März wenig dramatisch, so dass ich die Sitzung durchführte. Zwei Doktoranden entschuldigten sich krankheitsbedingt, ansonsten verlief die Sitzung wie gewohnt. Allerdings befragte ich die Doktoranden nach ihrer Einschätzung der Situation, besonders in ihrem Heimatland. Ihre Berichte klangen besorgter, als ich es vermutet hatte. Dennoch verabredeten wir uns im normalen Turnus für die nächste Sitzung Mitte März. mehr lesen ...

Aufruf zur Solidarität – auch für Geflüchtete!


Flüchtlinge in der Corona-Krise
Angesichts der drohenden Gefahren in der Corona Pandemie wird weltweit und auch in Deutschland zu Solidarität aufgerufen. Solidarität der Jüngeren mit den Älteren, mit den Menschen in Pflege, Krankenhäusern, Lebensmitteleinzelhandel, zwischen den Staaten Europas. Der Duden beschreibt Solidarität als "das unbedingte Zusammenhalten mit jemanden aufgrund gleicher Anschauungen und Ziele". Christliche Nächstenliebe geht noch darüber hinaus. Vielerorts können wir heute Beispiele unbedingtem Zusammenhalten erleben. Da kaufen Menschen für andere ein, in nur wenigen Stunden bildet sich eine Telefongruppe für einsame Menschen, Kranke werden von Frankreich nach Deutschland zur Behandlung transportiert. Solidarität / Nächstenliebe, das ist keine abstrakte Formel, sie beweist sich im Augenblick. mehr lesen ...

Ökumenisches Corona-Seelsorgetelefon


Bereitschaftstelefon in Krisenzeiten
Der Evangelische Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt e.V. (KWA) bietet ab sofort ein Bereitschaftstelefon für alle Menschen an, die durch die Folgen der Corona-Krise in ihrer beruflichen und wirtschaftlichen Situation in besonderer Weise betroffen sind.

Unter der Nummer 0800 330 15 15 erreichen Sie Mitarbeitende des Verbandes, die den Kontakt zu Seelsorger*innen oder geschulten Berater*innen aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) herstellen. Das Bereitschaftstelefon ist von 10:00 bis 22:00 Uhr besetzt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

KWA fordert Corona-Zuschlag für Arme


Die Bundesregierung stellt in diesen Tagen Milliardensummen zur Rettung von Unternehmen und Arbeitsplätzen zur Verfügung. Doch nicht nur die Wirtschaft erlebt einen Shutdown, auch die Infrastruktur für bedürftige Menschen wird von der Corona-Pandemie empfindlich getroffen. Besonders dramatisch wirkt sich die Schließung zahlloser Lebensmitteltafeln, Suppenküchen und Mittagstische überall in Deutschland aus. Millionen Menschen, die am Existenzminimum leben, sind regelmäßig auf solche Lebensmittelspenden und kostenlose Mahlzeiten angewiesen. mehr lesen ...

Corona - und was kommt dann? Ein paar Lesetipps


Tagtäglich gibt es in den Medien eine Fülle an Informationen zu der Corona-Krise. Wie ist der Stand der Pandemie? Was muss geschehen, um die Krise zu überwinden? Welche Einschränkungen unseres Lebens sind notwendig? Wann gibt es eine Lockerung der Beschränkungen? Wir lesen Artikel, sehen Diskussionen mit Virologen, Politikern und Wirtschaftsexperten, hören Ansprachen der Regierenden.
Aber auch viele Sozialpsychologen, Trendforscher, Soziologen, Autoren und Journalisten beschäftigen sich mit der Frage, welche Auswirkungen diese Krise und Pandemie auf unsere Gesellschaft hat.

Hier nur eine kleine Auswahl an lesenswerten Artikel zu diesem Thema:
Die Corona-Rückwärts-Prognose: Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise "vorbei" ist: Der Trendforscher und Publizist Matthias Horx - www.zukunftsinstitut.de - liefert seine Prognose für die Welt nach Corona.
Matthias Horx: Die Welt nach Corona


Glokalisierung statt Globalisierung - der Corona-Krise entwachsen zwei mögliche Zukunftsszenarien: "Alle gegen alle" oder die "Wir-Weltgesellschaft"
Ein Gastkommentar von dem Politikwissenschaftler und Zukunftsforscher Daniel Dettling in der Neuen Zürcher Zeitung.
Daniel Dettling: Glokalisierung statt Globalisierung


Alle haben sich darauf verlassen, dass es irgendwie immer so weiter geht
Joachim Frank von der Frankfurter Rundschau hat ein Interview mit dem Soziologen und Sozialpsychologen Harald Welzer geführt.
Harald Welzer: Alle haben sich eben darauf verlassen dass irgendwie immer weiter geht

Der Virus ist der radikalste Entschleuniger unserer Zeit
Im Tagesspiegel ist ein Interview von Elena Metera mit dem Soziologen und Politikwissenschaftler erschienen.
Hartmut Rosa: Das Virus ist der radikalste Entschleuniger unserer Zeit

Sozialprojekte vor dem Aus
Kolumnist und Autor der Süddeutschen Zeitung Heribert Prantl schreibt über eine andere Art der Folge der Corona-Krise
Heribert Prantl: Coronavirus-Sozialunternehmen-Solidaritaet

Online Angebote aus der EKvW


Das Coronavirus schränkt unser Leben immer mehr ein. Davon ist auch das kirchliche Leben nicht ausgenommen.
Hier gibt es Online-Angebote aus dem Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen. Auf diesem Weg kann der Glaube ohne Ansteckungsgefahr gelebt werden:

Kirchliches Leben trotz Corona

Themen

Fernstudium Theologie geschlechterbewusst


"Ich bin begeistert, wie viel Spaß es macht, Theologie zu treiben!", so lautete das Fazit einer Teilnehmerin über den Start des "Fernstudiums Theologie geschlechterbewusst". Engagierte Frauen* und Männer*, meist bereits ehren-  oder hauptamtlich in  sehr verschiedenen Handlungsfeldern der EKvW aktiv setzen sich seit Oktober 2019 mit den Grundlagen geschlechterbewusster  und sozialgeschichtlicher Theologie auseinander.  mehr lesen ... und Folder mit den einzelnen Modulen

TeamGEIST sucht innovative Projektideen


Innovationsfonds der Landeskirche fördert kirchliche Start-ups mit drei Millionen Euro
"Gesucht sind Menschen und Initiativen mit Ideen, Engagement und Gründungsmut, die christliches Leben in ihren Bezügen neu gestalten und zum Leuchten bringen", so Ulf Schlüter, theologischer Vizepräsident der EKvW.  Ausgestattet ist der Fonds für die Jahre 2020 bis 2025 mit insgesamt drei Millionen Euro und einer Geschäftsstelle, die die Projekte und den Auswahlprozess begleiten wird. Zudem habe die westfälische Kirchenleitung eine Projektgruppe berufen, die den Prozess vorantreiben soll.  Anne Heckel aus dem Frauenreferat der EKvW ist Teil der Projektgruppe. Gefördert werden kleine Projekte mit bis zu 20.000 Euro sowie mittlere und große Projekte mit Summen von 20.000 bis maximal 200.000 Euro, die sich über mehrere Jahre verteilen. Neben finanzieller Unterstützung gibt es auch praktisches Know-how wie Beratung und Begleitung der  Bewerberinnen und Bewerber auf ihrem Weg von der Idee bis zur Umsetzung.

Voraussichtlich nächster TeamGEIST-Termin
TeamGEIST Workshop-Tag
Samstag, 9. Mai 2020
9.30 bis 16 Uhr
Wilhelm-Hansmann-Haus
Märkische Straße 21
Dortmund
www.teamgeist.jetzt
Folder

TeamGEIST

Achtsamkeit ist lernbar

(c)Claudia Kretschmer

"Von Augenblick zu Augenblick gegenwärtiges, nicht urteilendes Gewahrsein, kultiviert dadurch, dass wir aufmerksam sind", so definiert Jon Kabat-Zinn, emeritierter Professor an der University of Massachusetts Medical School in Worcester, den Begriff Achtsamkeit.

Er gilt als Begründer der modernen Achtsamkeitsbewegung und unterrichtet Meditationstechniken, um Menschen zu helfen, besser mit Stress, Angst und Krankheiten umzugehen. mehr lesen...

Erziehungskompetenzen stärken

(c)IKG

Am 19. Januar haben 13 Männer ihr Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme an unserer Fortbildung zum Trainer von Vater-Kind-Angeboten entgegengenommen, und am 26. Januar hat der neue Durchlauf begonnen.
16 Männer haben sich angemeldet. Das zeigt wie nötig und beliebt diese Arbeit ist und auch wie engagiert diese getan wird. In der Wirtschaft würde man wohl von einem Boom sprechen.
Die Absolventen können nun auch im Namen der Vater-Kind-Agentur (Männerarbeit der EKvW und Männerarbeit der EKiR) Vater-Kind-Seminare durchführen. Jährlich werden von uns rund 100 Wochenendseminare und 300 Abendveranstaltungen mit und für Väter durchgeführt.

Gottesdienst zum Kirchentagssonntag


Noch trug der Liturg einen grünen Schal - die Farbe des Kirchentags, der im vergangenen Jahr in Dortmund begeisterte. Das dunkle Blau, das den 3. Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt begleiten wird, war erst auf der kleinen Tafel zu sehen. Sie trug das Leitwort für Frankfurt "Schaut hin". Zum Gottesdienst am Kirchentagssonntag hatten die Synodalbeauftragten Dirk Loose, Dirk Schmiedeskamp und Nicole Richter, Mitglied der Präsidialversammlung des Deutschen Evangelischen Kirchentages, in die Stadtkirche St. Petri eingeladen. mehr lesen ...

Mitmachen: Ökumenischer Kirchentag Frankfurt 2021

(c)Grafik OEKT

Vom 12.-16. Mai 2021 findet der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) in Frankfurt am Main statt - und die Vorbereitungen laufen bereits.  Die Geschäftsstelle  ist eröffnet, der Kirchentag in der neuen Stadt angekommen. Bettina Limperg, Präsidentin des Ökumenischen Kirchentages, sagte anlässlich der Eröffnung: "Frankfurt steht als weltoffene und gastfreundliche Metropole zugleich für die friedliche Koexistenz vieler Nationalitäten und Glaubensrichtungen. Frankfurt steht als Finanzstandort aber auch für die Kapitalmärkte, die weltweite Verantwortung tragen. Als Stadt der Wissenschaft und Kultur, der Kunst, als Stadt vieler Gegensätze bietet Frankfurt alles, was es für einen gelingenden Diskurs braucht." Das Leitwort "Schaut hin" soll ein großes Fest des Hinschauens und des gegenseitigen Wahrnehmens werden. Wer sich beteiligen möchte, kann das tun!

Einen Überblick über die geplanten Themen und Mitwirkungsmöglichkeiten finden Sie hier:
https://www.oekt.de/mitwirken

Sie haben die Möglichkeit, sich direkt mit einer Veranstaltung oder einem Beitrag zu bewerben. Sie sind herzlich eingeladen mitzuwirken!

Termine

Alle Termine derzeit unter Vorbehalt!

Biologische Vielfalt


Erstmalig verleiht die Evangelische Kirche von Westfalen den
"Westfälischen Schöpfungspreis"

Das Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) und die Konferenz der Umweltbeauftragten in der EKvW schreiben zum ersten Mal den Westfälischen Schöpfungspreis aus. Präses Dr.h.c Annette Kurschus wird ihn am 21. Juni 2020 in Haus Villigst übergeben. Ausgezeichnet werden Projekte, die sich besonders im Bereich der Artenvielfalt rund um den Kirchturm oder auf kirchlichen Flächen engagieren.
"Rund um den Kirchturm summt und brummt es", so Volker Rotthauwe, Umweltpfarrer und Initiator des Preises. "Viele Gemeinden und Initiativen haben sich auf den Weg gemacht, die Artenvielfalt zu erhalten. Da werden Nistkästen auf Kirchtürmen angebracht, Wildblumenwiesen ausgesät, Insektenhotels in Kindergärten gebaut, Friedhöfe ökologischer gestaltet oder kirchliche Pachtflächen nach ökologischen Kriterien verpachtet. Angesichts des dramatischen und anhaltenden Verlustes vieler Arten, insbesondere vieler Insektenarten, ist es erfreulich, dass viele Gemeinden ihren biblischen Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, sehr ernst nehmen. Das wollen wir mit diesem Preis würdigen und fördern."

Schriftliche Bewerbung bis 22. Mai 2020
Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen
Auf dem Tummelplatz 8
58239 Schwerte
ulrike.neuhaus@kircheundgesellschaft.de

Weitere Informationen:
volker.rotthauwe@kircheundgesellschaft.de

www: welt-weit-weiblich!


5. Westfälischer FrauenKirchenTag 2020

Samstag, 06. Juni 2020, 9.30 - 17.00 Uhr
Kamen

Der Westfälische FrauenKirchenTag bietet bereits zum fünften Mal ein Forum für feministisch-theologischen Austausch und gesellschaftspolitisches Nachdenken – diesmal über die Situation von Frauen in den Kirchen weltweit. Alles beginnt mit einer interaktiven und kreativen Bibelarbeit. Mittags tritt der internationale Frauenchor WOW – Women of Wuppertal auf und lädt zum Mitsingen ein. Danach ist in sechs ausgewählten Workshops Raum für politisches Gespräch und Austausch bei Aktion. Ein international besetztes Frauenpodium und ein liturgischer Abschluss runden den Tag ab.

Kosten: 25,- Euro inkl. vegetarischem Mittagsimbiss. Eine Kinderbetreuung für Kinder zwischen drei und zehn Jahren ist möglich.

Weitere Informationen und Anmeldung oder bei Anke Engelmann, Tel.: 02304-755-230, E-Mail

Wie viele Wahrheiten erträgt Demokratie?


Diskurse zu 70 Jahren Evangelische Akademie Villigst
19. bis 20. Juni in Haus Villigst


Streit um Wahrheit ist das Fundament politischer Willensbildung in liberalen Demokratien. Im gegenwärtigen "postfaktischen Zeitalter" erodiert jedoch die Annahme von Wahrheit und Objektivität mit großer Vehemenz: Emotionen ersetzen Fakten, Authentizität wird zur neuen Wahrhaftigkeit. Unsere Jubiläumstagung beleuchtet diese Entwicklungen und ihre Implikationen für gesellschaftliche Diskurse und das Zusammenleben in der Demokratie.
Wir laden Sie herzlich dazu ein, diese Aspekte mit uns zu diskutieren und gemeinsam das Akademie-Jubiläum zu feiern.

Zu den Referierenden gehören unter anderem:
Georg Restle, Leiter und Moderator des Politmagazins Monitor
Prof. Dr. Ortwin Renn, wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam
Dr. h.c. Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen

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Mut zur Strategie – Fortbildung für Presbyterinnen


Start der Langzeitfortbildung

19.- 20. Juni 2020
Soest

Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. und das Frauenreferat der EKvW bieten seit vielen Jahren die Langzeitfortbildung "Mut zur Strategie" für Presbyterinnen an. Sie erstreckt sich über vier Jahre und ist in vier Module gegliedert. Jedes Modul ist in sich abgeschlossen, so dass die Teilnahme auch nur an einzelnen Modulen möglich ist. Dieses überregionale Fortbildungsangebot richtet sich sowohl an neu gewählte, wie auch an in ihrem Amt bestätigte Presbyterinnen. Nach den Kirchwahlen im März 2020 startet in diesem Jahr ein neuer Durchgang.

Flyer zur Langzeitfortbildung

Mensch sein - mit Leib und Seele!


Ein Genderseminar im Sommer

19. - 21. Juni 2020
Stift Börstel, Berge

Mensch sein heißt, in Beziehung sein: mit sich, mit anderen, mit Gott. An diesem Seminarwochenende, das zu Mittsommer stattfindet, steht die Frage nach einer "Ethik des Genug" im Mittelpunkt:
Wie kann ich für mich das richtige Maß finden?
In welcher Beziehung stehen Verzicht und Genuss?
Wie kann eine Gesellschaft aussehen, die nicht nach dem Motto "schneller, höher weiter" funktioniert?
Und welchen Beitrag können Christ*innen zu einer solchen Gesellschaft leisten?

Die besondere Atmosphäre des Stifts Börstel, die inspirierende Umgebung mitten in der Schöpfung und die sommerliche Wärme laden dazu ein, mit Abstand zum Alltag diese Themen zu erörtern und im Zusammenleben von Menschen verschiedener Geschlechter zu erfahren. In der klösterlichen Umgebung wird Zeit sein für gemeinsame Gespräche sowie für Stille, Yoga, Gesang, Wandern und Gebet.

Weitere Informationen und Anmeldung

SAVE THE DATE


Medizin-ethische Fragestellungen im Rahmen von Kinderwunsch und Schwangerschaft
28. - 29. August 2020
Evangelische Tagungsstätte Haus Villigst
Iserlohner Str. 25
58239 Schwerte

Die wissenschaftlichen und medizinischen Möglichkeiten im Bereich der Reproduktionsmedizin und Pränataldiagnostik erweitern sich rasant. Damit einher gehend werden die ethischen Fragestellungen, die sich entwickeln zunehmend komplexer. Ärztinnen und Ärzte, Beratende in der Schwangerschaftsberatung, Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger, Verantwortliche im Bereich von Kirche und Diakonie, Gesellschaft und Politik, Wissenschaft und Recht stehen vor der Aufgabe sich mit dem ständig erweiterten Wissen zu befassen und sprachfähig Entscheidungen zu treffen bzw. werdende Eltern in ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen.
Neben der wissenschaftlichen, medizinischen und beratenden Ebene berührt das Thema persönliche Erfahrungen. Fast alle Menschen können auf eigene Erfahrungen oder/und das Miterleben im näheren Umkreis zurückgreifen. An den Fragen rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft und Elternschaft werden die geschlechtlichen Identitäten von Menschen sichtbar. Gerade dort wo nicht selbstverständlich eine unkomplizierte Schwangerschaft möglich ist.
Wir laden Sie herzlich ein, jenseits des ökonomischen und medizinischen Handlungsdrucks, zu einer Tagung, welche  die beteiligten Professionen miteinander ins interdisziplinäre Gespräch bringen und die aktuellen Entwicklungen in den unterschiedlichen Bereichen darstellen möchte. Zu einem ethischen Diskurs im Horizont evangelischen Glaubens.

Gesellschaft im Umbruch


Transformative Bildung für nachhaltige Entwicklung. Herausforderungen. Potentiale. Visionen

31. August 2020, 10.00 Uhr - 01. September 2020, 16.00 Uhr
Evangelische Akademie Villigst, Schwerte

Referenten u.a.: Michael Kopatz, Wuppertal Institut; Tobi Rosswog, Living Utopia; Mandy Brodowski-Singer, Institut Futur FU Berlin

Weitere Informationen:
Volker Rotthauwe
E-Mail: volker.rotthauwe@kircheundgesellschaft.de 

Ein-Eltern-Familien unterwegs


Die Gesundheit im Fokus

10. - 17. Oktober 2020
Alpintreff Schlössle

Bewegung tut dem Körper und der Seele gut! Eine Stunde bewegen pro Tag, am besten an der frischen Luft, so lautet die Empfehlung der  Weltgesundheitsorganisation WHO. Eine Studie zeigt jedoch: 84 Prozent der Menschen in Deutschland schaffen das nicht. Aus diversen Gründen wie familiäre Zeitnot, starke Nutzung vielfältiger Medien oder einfach Unlust. Doch Bewegungsmangel kann zu ernsten Gesundheitsproblemen führen. Die Gesundheit der Familie steht im Fokus dieser Ein-Eltern-Fahrt.
In den Seminarzeiten der Eltern wird es um Fragen wie diese gehen: Was ist eigentlich aktive Gesundheitsförderung? Wie kann ich gut für mich sorgen? Und was braucht mein Kind, um gesund zu bleiben oder zu werden? In Vorträgen und Diskussionen werden gemeinsam Antworten gefunden. Die Kinder besuchen parallel ein thematisches Programm, das mit altersgerechten Impulsen und praktischen Übungen zeigt, wie die eigene Gesundheit gefördert werden kann.
Durch die Kooperation mit dem Verband alleinerziehender Mütter und Väter werden auch Fragen rund ums Alleinerziehen thematisiert. Die Unterkunft, eine urige Berghütte, liegt auf einer Anhöhe und garantiert einen phantastischen Ausblick in das Kleinwalsertal und gute Bergluft.

Weitere Informationen und Anmeldung

Personalia

Neue Mitarbeiterin im IKG


Andrea Mangold, Diplom-Geografin mit dem Schwerpunkt Fernerkundung, hat nach ihrem Studium an der Uni Bochum einige Jahre in München als Projektmitarbeiterin und Expertin für angewandte Fernerkundung gearbeitet. Sie sich im kaufmännischen Bereich weitergebildet und als Assistentin der Geschäftsführung eines Handelsunternehmens gearbeitet. Seit Dezember 2019 ist sie als Assistentin für das Projekt NesT - Neustart im Team im Fachbereich Flucht, Migration und Integration tätig. Andrea Mangold unterstützt die Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle bei der Projektabwicklung und Verwaltungsorganisation und übernimmt für das Projekt Aufgaben aus dem operativen Controlling.

Theresa Peters


Die Politikwissenschaftlerin Theresa Peters ist seit Anfang Februar als Referentin im Projekt "Aus eigener Kraft - Empowerment geflüchteter Menschen beim Einstieg in Ausbildung und Arbeit" beim IKG tätig. Zu ihren Aufgaben zählen die Konzipierung und Umsetzung von unterschiedlichen Workshop-Formaten für geflüchtete Menschen, Fachkräfte und Ehrenamtliche. Zusätzlich unterstützt sie den Fachbereich Flucht, Migration und Integration mit übergeordneten Aufgaben. Zuvor war Theresa Peters in einer NGO im Projektmanagement im Schüler- und Jugendaustausch zwischen der Türkei und Deutschland tätig

Praktikant im Fachbereich "Nachhaltige Entwicklung"


Ab 1. März 2020 hat Ludger Voigt ein dreimonatiges Praktikum im Fachbereich "Nachhaltige Entwicklung" des Instituts für Kirche und Gesellschaft begonnen. Herr Voigt studiert an der Universität Siegen des Masterstudiengang Plurale Ökonomik. Er bringt fundierte Kenntnisse der sozial-ökologischen Transformation mit und ist der evangelischen Kirche seit Kindheit an verbunden.

Publikationen

EINS* als E-paper-Ausgabe in Unsere Kirche


Drei Mal im Jahr erscheinen Sonderseiten in UK Unsere Kirche mit genderpolitischem Schwerpunkt.
Die neue Ausgabe mit dem Thema "Gender und Ehrenamt" können Sie nun auch als E-paper kostenfrei lesen.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Radioandachten bei WDR2


Was hat das Ende der Band Sunrise Avenue mit Glauben zu tun? Wie funktioniert Klimafasten ganz konkret? Und was ist eigentlich Gnade?

Drei Radioandachten von Nicole Richter, Frauenreferat der EKvW, geben am frühen Morgen dazu Antworten.

Zum Nachhören www.kirche-zum-hoeren.de .

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


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