Newsletter Dezember 2016


Gott kommt zur Welt. Daran erinnern wir uns im Advent. Als Kind, klein und hilflos, kommt Gott zur Welt. Nicht die Macht ist seine Stärke, sondern gerade der Verzicht auf Macht.
Ein Kind bringt die Welt zum Leuchten. Es trägt die Welt und muss doch selbst getragen werden.
Das ist kaum zu begreifen. Gerade heute mag es uns noch schwerer fallen! Unsere Welt scheint immer dunkler zu werden. Angst geht um. Sinnloser Terror tötet wahllos Menschen, reißt in unendlichem Leid Familien auseinander, zerstört Zukunft: Paris, Brüssel, Nizza, München jetzt Berlin. Dem Morden in Syrien schaut die Weltgemeinschaft hilflos zu. Schutzsuchende sterben grausam im Mittelmeer oder werden in lebensbedrohliche Lagen abgeschoben. Rechtsextremisten säen Hass und Gewalt gegen das Fremde, spielen Arme gegen Arme aus und wollen unsere Gesellschaft spalten.
Vielleicht zünden wir in diesem Jahr zu Weihnachten besonders viele Kerzen an, schmücken unsere Räume und schaffen Refugien der Wärme und Geborgenheit in unserer dunklen und heillosen Welt. Wer könnte das nicht verstehen?!
Aber Weihnachten findet auch „draußen“ statt. Die Weihnachtsbotschaft überwindet Mauern und Gräben. Sie macht nicht halt vor Terror und Hetze. Sie richtet sich an alle Menschen. „Fürchtet euch nicht! Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“ das verkünden die Engel. Die Weihnachtsbotschaft will uns – gerade heute - stärken. Sie will uns Zuversicht geben, sodass wir nicht in Angst vergehen oder dem Hass verfallen. Sie will uns ermutigen, dass wir Kraft finden, einzustehen für unsere offene Gesellschaft, für Mitmenschlichkeit und ein friedliches Zusammenleben von Menschen gleich welcher Religion, Herkunft und Hautfarbe.
Das Licht, das von diesem kleinen, schwachen, ohnmächtigen Kind im Stall von Bethlehem ausgeht, es will auch uns zum Leuchten bringen! Auch wir können trotz unserer geringen Kraft, Licht und Hoffnung bringen in die dunkelsten Ecken der Welt. Denn „Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass die Erleuchtung entstünde zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.“ (2. Kor 4, 6)

Im Namen aller Mitarbeitenden des IKG wünsche ich Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und - trotz allem - einen zuversichtlichen, hoffnungsvollen Start in das neue Jahr.

Klaus Breyer


Die Nacht ist vorgedrungen
Die Nacht ist vorgedrungen,
der Tag ist nicht mehr fern!

So sei nun Lob gesungen
dem hellen Morgenstern!
Auch wer zur Nacht geweinet,
der stimme froh mit ein.
Der Morgenstern bescheinet
auch deine Angst und Pein.

Die Nacht ist schon im Schwinden,
macht euch zum Stalle auf!
Ihr sollt das Heil dort finden,
das aller Zeiten Lauf
von Anfang an verkündet,
seit eure Schuld geschah.
Nun hat sich euch verbündet,
den Gott selbst ausersah.

Noch manche Nacht wird fallen
auf Menschenleid und -schuld.
Doch wandert nun mit allen
der Stern der Gotteshuld.
Beglänzt von seinem Lichte,
hält euch kein Dunkel mehr,
von Gottes Angesichte
kam euch die Rettung her
.

(Aus Jochen Klepper, Weihnachtslied, Kyrie. Geistliche Lieder. Berlin, 1938,
S. 26., Evangelisches Gesangbuch, Lied 16)

Inhaltsverzeichnis

Menschenrechtsverletzungen bei der Textilherstellung

Jörg Farys

Umsetzung der UN-Leitprinzipien

In den vergangenen drei Jahren kam es immer wieder in Textilfabriken in Bangladesch und Pakistan zu Einsturz – und Brandkatastrophen. Hunderte Menschen kamen zu Tode und weitere Hunderte wurden schwer verletzt. Das breite Medienecho sorgte dafür, dass diese Menschen zu Symbolen für eine globale Wirtschaftsordnung wurden, in der unhaltbare Produktionsbedingungen permanent zu Menschenrechtsverletzungen führen. Insbesondere außerhalb der entwickelten Industriestaaten ist die Bevölkerung kaum vor Rechtsverletzungen, die von Unternehmen ausgehen, geschützt.  mehr ...

Starke Quartiere - starke Menschen


Landesprogramm gegen Armut und Benachteiligung bietet neue Chancen für Kirche und Diakonie

Mit dem Projektaufruf „Starke Quartiere – starke Menschen“ der Landesregierung hat für die Kommunen in NRW eine neue Phase der Armutsbekämpfung begonnen.
Über die EU-Regionalfonds werden in NRW derzeit 350 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um durch präventive und aufsuchende Maßnahmen die Entwicklung benachteiligter Stadt- und Ortsteile zu fördern. Für die Kommunen sind die Hürden zur Beantragung der Mittel allerdings sehr hoch. mehr ...

Der Gender-Code


Im nächsten Jahr ist es soweit! Anlässlich 500 Jahre Reformation startet das Frauenreferat der EKvW im Institut für Kirche und Gesellschaft ein ganz besonderes Projekt: einen reformatorischen Hörweg.

Ein Beispiel: Im Park von Haus Villigst werden an den Bänken kleine "g-code"- Schilder montiert. Wenn man den g-code mit dem Smartphone scannt, hört man kurze Beiträge mit reformatorischen Impulsen zum Thema Gleichstellung. Der Begriff G-code steht für Gender-Code, also für den geschlechtersensiblen Blick. mehr ...

Jüdisch-Christliches Lehrhaus


Um Orientierung in gesellschaftlichen Fragen aus dem „Herzen des Judentums“ und „aus dem Herzen des Christentums“ – darum ging es bei der Neuauflage des jüdisch-christlichen Lehrhauses. Es fand am Reformationstag dieses Jahres und am 1. November in der Evangelischen Akademie Villigst stattfand. Statt sich auf die klassische Arbeitsform des Lehrhauses zu konzentrieren, nämlich gemeinsam – Juden und Christen – an Texten der Thora, des Talmuds oder der griechischen Bibel zu arbeiten, war der Ausgangspunkt bei dieser Tagung die Suche nach Antworten auf die anstehenden Fragen in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatte. mehr ...

Tipps und Termine

Jahresprogramm 2017 der Männerarbeit

Foto: Martin Treichel

Das Foto auf der Titelseite entstand auf der einwöchigen Männerwanderung rund um Lech am Arlberg im August 2016. Es steht für das, was die Männerarbeit anstoßen und in Bewegung setzen will: Männer sind miteinander unterwegs, suchen untereinander Gemeinschaft, kommen ins Gespräch miteinander – und das alles unter einem weit geöffneten Himmel, in intensiver Auseinandersetzung mit dem göttlichen Gegenüber. Auch für 2017 hat sich die Männerarbeit – neben einer Neuauflage der Männerbergwanderung - wieder viel vorgenommen: Vater-Kind-Angebote, Tagungen für Menschen im Übergang zwischen Arbeit und Ruhestand, Kooperationsveranstaltungen im Stift Börstel mit dem Frauenreferat, Begegnungsarbeit mit einem weißrussischen Kinderzentrum, eine Fahrt zum „Reformationssommer“ nach Wittenberg und vieles mehr. Mit dem Jahresprogramm lädt die Männerarbeit ein, die Vielfalt der westfälischen Männerarbeit zu entdecken und das passende Angebot zu suchen.
Als Jahresthema hat sich die Männerarbeit für 2017 gewählt: „… Gnade! Womit habe ich das verdient?“ Es steht in Verbindung mit den großen reformatorischen Umbrüchen 1517 ff., die die Arbeit in diesem Jahr in besonderer Weise inspirieren soll. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf vielfältige Begegnungen, spannende Themen und lebendigen Austausch im Jahr 2017.

Martin Treichel
Pfarrer für Männerarbeit in der Evangelischen Kirche von Westfalen

Jahresprogramm 2017

Bildung durch Begegnung im In- und Ausland


Das Institut für Kirche und Gesellschaft bietet auch 2017 wieder fachbereichsübergreifend zahlreiche Studienfahrten an. Dabei steht die Weiterbildung durch die direkte Begegnung mit den Menschen in den jeweiligen Zielorten besonders im Fokus.

Zu den Themen im Jahr 2017 gehören u. a. "Jüdisches Leben in Barcelona“, "Aufschwung Ost in Leipzig“,  "London nach dem Brexit“, "Lettland aktuell“, aber auch Wandern und Meditation.



Weitere Informationen und Anmeldung im Programmflyer

Studienfahrten mit dem Rad 2017


Im nächsten Jahr stehen sieben Studienfahrten für Pedaleure auf dem Programm. Dabei werden Körper und Geist gefordert und trainiert. Die Ziele sind wieder sehr vielfältig. Es geht unter anderem ins Frankenland, nach Berlin oder die Donau entlang. Dabei wird wie immer hinter die Kulissen geschaut. Woher rührt der Konflikt zwischen Bayern und Franken, welchen Einfluss hat der Adel heute noch in der Grafschaft Bentheim oder was hat Hunderwasser mit Uelzen zu tun? Es werden interessante Persönlichkeiten getroffen und von und mit Ihnen werden verschiedene Blickwinkel der jeweiligen Region beleuchtet.
Die Touren dauern zwischen zwei und neun Tagen und weisen eine Etappenlänge von 40 bis 70 Kilometern auf. Ausreichende Fitness wird vorausgesetzt.



Weitere Informationen und Anmeldung

Projektkongress "Nachhaltigkeit nimmt Quartier"


17. Januar 2017
Akademie Mont-Cenis, Herne

Nachhaltigkeit nimmt Quartier ist ein Gemeinschaftsprojekt. Menschen untersuchen gemeinsam ihren Lebensbereich im Stadtteil und finden heraus, was ihnen gefällt. Sie finden aber auch heraus, was nicht gut ist. Es geht darum, die Lebensqualität im Stadtteil zu verbessern. Nach vielen praktischen Schritten ist der Projektkongress am 17. Januar auf dem ehemaligen Zechengelände „Mont Cenis“ ein theoretischer Rück- und Ausblick. Experten aus Politik, Wissenschaft, Kirchen, Kommunen und Zivilgesellschaft diskutieren, wie in NRW und darüber hinaus die Quartiersentwicklung nachhaltiger gestaltet werden kann. Wo liegen dabei die Chancen und Herausforderungen?
Dabei sein werden unter anderem Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, NRW-Umweltminister Johannes Remmel und Andrea Dittrich-Wesbuer, stellvertretende wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung.

Weitere Informationen und Anmeldung

Dem Bergbau sein Erbe


Impulse für die Zukunft im Ruhrgebiet

31. Januar bis 02. Februar 2017
Haus Villigst, Schwerte

Seit über 65 Jahren kooperieren die evangelische und katholische Kirche im Ruhrgebiet mit dem Steinkohlenbergbau im Rahmen der GSA–Gemeinsam für eine soziale Arbeitswelt. Ende 2018 wird die Steinkohlenförderung in Deutschland auslaufen. Im Symposium werden die historischen und soziokulturellen Beiträge des Ruhr-Bergbaus gewürdigt. Die kulturellen Eigenarten des Ruhrgebiets durch Künstler präsentiert die spezifischen arbeits- und wirtschaftsethischen Leistungen, Beteiligung und Partizipation, Solidarität, Integration.
Ziel des Symposiums ist es zu prüfen, welche der soziokulturellen Leistungen des Bergbaus das zukünftige Arbeiten und Leben im Ruhrgebiet orientieren können. Aus diesem Anlass lädt die GSA zu einem Symposium zur Kultur und den Werten des Bergbaus ein: In welcher Weise hat der Bergbau Arbeit, Leben und Wohnen geprägt? Inwieweit war die Arbeit unter Tage für den »Ruhrpott« identitätsstiftend? Welche Bergbauerfahrungen sind für die Zukunft des Ruhrgebiets wegweisend?

Weitere Informationen und Anmeldung

Ich stehe hier und kann nicht anders!


6. Dortmunder Frauenmahl

17. Februar 2017, 17.00-21.00 Uhr
Ev. Stadtkirche St. Petri, Dortmund

Sie suchen nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk für Ihre Freundin, Mutter oder Bekannte? Wie wäre es mit einem Ticket für das Dortmunder Frauenmahl!?
"Ich stehe hier und kann nicht anders! – Frauen übernehmen Verantwortung“, so heißt der Titel des 6. Dortmunder Frauenmahls, das am 17.02.2017 von 17.00 bis 21.00 Uhr in der Ev. Stadtkirche St. Petri, Westenhellweg, stattfindet. An langen Tafeln in der besonderen Atmosphäre der St. Petri-Kirche Dortmund werden 140 Frauen Platz finden. Vier bekannte Frauen aus Kirche und Gesellschaft halten Reden über verschiedene Dimensionen von Verantwortung. mehr ...

Weitere Informationen und Anmeldung

Arme habt ihr alle Zeit!


Und was hat das mit dem Kühlschrank zu tun?

03. bis 04. März 2017
Haus Villigst, Schwerte

Viele Menschen leben unterhalb der Armutsschwelle. Immer mehr Menschen haben kaum genug Geld zum Leben. Laut einer aktuellen EU-Statistik waren 2015 rund 13,4 Millionen Menschen von Armut bedroht. Die offizielle Armutsschwelle liegt bei 1033 Euro pro Monat.
Ein leerer Magen bedeutet mehr als Hunger. Rund 3 Millionen Kinder leben in Deutschland in Armut. Diese zeigt sich meist in schlechten Bildungschancen, einer mangelhaften Gesundheit, dem Gefühl der Scham und wenig Selbstvertrauen.
Armut in Deutschland sinkt nur leicht. Trotz guter Wirtschaftslage gelten viele Menschen in Deutschland als arm. Der Paritätische Wohlfahrtsverband macht eine alarmierende Entwicklung bei Rentnern aus.

Weitere Informationen und Anmeldung

So viel du brauchst


Das eigene Leben klimafreundlicher gestalten

04. März 2017
Hagen

Ein Werkstatttag an dem wir gemeinsam praktische Ideen für einen nachhaltigen Konsum entwickeln und ausprobieren, Fakten austauschen und konkrete Pläne schmieden. Für das persönliche Umfeld und in der Kirchengemeinde. Für die Fastenzeit und darüber hinaus. Das Programm steht in Kürze online unter www.klimaschutz-ekvw.de

Weitere Informationen:
Sabine Jellinghaus
Tel.: 02304/755-334
E-Mail schreiben

Glück auf Zukunft!


Bergbauvergangenheit und die Zeit danach im Ruhrgebiet
Auf Radexpedition quer durch den "Pott"

24. - 26. April 2017

Bei unserer Radtour fahren wir quer durch das Ruhrgebiet. Wir machen an unterschiedlichen Orten Halt, hinterfragen und machen uns ein eigenes Bild, wie es mit der Zukunft des Ruhrgebiets aussehen könnte. Start ist in Hamm-Uentrop, Ziel ist Duisburg.

Weitere Informationen und Anmeldung

Neue Wege im Beruf

Bild: Ferienregion Münstertal Staufen_Kurverwaltung Münstertal

15. - 19. Mai 2017
Kloster St. Trudpert - Schwesternschaft St. Josef e.V.

Sie möchten Ihre persönliche und berufliche Situation in stressfreier Umgebung klären. Sie wollen neue Ziele und Perspektiven entwickeln. Sie möchten lernen, Schwierigkeiten, Hindernisse und Stress zu meistern. Sie möchten Ihre Lernprozesse durch Bewegung in der Natur unterstützen.
Jeder Tag dieses Bildungsurlaubs steht unter einem besonderen Thema. Die Tage beginnen mit einem angeleiteten meditativen Einstieg. Vormittags werden die einzelnen Themen sowohl in der Gruppe als auch individuell erarbeitet. Die Wanderungen am Nachmittag unterstützen den Verarbeitungsprozess. Gleichzeitig besteht ein Angebot für individuelles Coaching von etwa einer Stunde. Am Abend wird das Erlebte themenbezogen im Dialog ausgewertet. Um mehr Klarheit zu erreichen, sind Teamlernen und Coaching in Verbindung mit Bewegung in der Natur förderlich. So werden neue Sichtweisen und neue Ideen angeregt und die körperliche Aktivität fördert Kraft und Energie. Der Aufenthalt im Kloster St. Trudpert im Münstertal trägt zur Entspannung und Besinnung bei.

Weitere Informationen und Anmeldung

Personalia

Verstärkung für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit


Am 1. Dezember starteten  Maike Dymarz, Marion Ziemann und Kathrin van Meegen als neue Mitarbeiterinnen in der AG „Flucht, Migration und Integration“ im Institut für Kirche und Gesellschaft. Sie arbeiten schwerpunktmäßig im Projekt „Engagiert in Vielfalt“.

Das Projekt will die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in Kirche und Diakonie in NRW nachhaltig unterstützen. Dazu werden Arbeitsfelder und organisatorische Strukturen der Initiativen, soziale Milieus, Motivation und Haltungen der Ehrenamtlichen sowie die Entwicklung der Lebenslagen, kulturellen und religiösen Prägungen der Geflüchteten untersucht.

Maike Dymarz hat als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum und dem Institut für Stadt- und Regionalentwicklungsforschung in Dortmund bereits in verschiedenen Projekten zum Thema Migration und Integration gearbeitet. Marion Ziemann hat in den vergangenen Jahren eine große kirchliche Initiative mit aufgebaut und koordiniert. Darüber hinaus bringt sie durch ihre Tätigkeiten in der kommunalen Planung und als Beraterin praktische Erfahrungen ein. Unterstützt werden sie dabei von Kathrin van Meegen, die als Verwaltungsmitarbeiterin auf ihre Erfahrungen im diakonischen Werk Bethanien zurückgreifen kann.

Gemeinsam setzen sie sich nun im Projekt dafür ein, wissenschaftliche Forschung praxisnah umzusetzen und vor allem Impulse und Unterstützung für die ehrenamtliche Arbeit vor Ort zu geben.

In Kürze werden ausführliche Projektinformationen zur Verfügung gestellt.

Führungswechsel in der Akademie



Dr. Peter Markus wird zum 1. Februar 2017 das Institut verlassen und eine Stelle im NRW-Umweltministerium antreten.

Mehr als 25 Jahre sehr erfolgreicher Arbeit für die Evangelische Akademie, den Fachbereich "Theologische und gesellschaftliche Grundfragen" und das IKG gehen damit zu Ende. Die Mitarbeitenden im IKG wünschen Peter Markus viel Erfolg im neuen Tätigkeitsfeld. Auch zukünftig wird die gute Zusammenarbeit mit "anders verteilten Rollen" sicherlich punktuell fortgesetzt werden. Anfang des kommenden Jahres wird Peter Markus gebührend vom IKG verabschiedet werden.

Pfarrerin Dr. Sabine Federmann wird ab dem 1. Februar die Leitung des Fachbereichs übernehmen. Sabine Federmann ist seit über sechs Jahren Mitarbeiterin der Akademie Villigst und des Fachbereichs "Theologische und gesellschaftliche Grundfragen" im Institut für Kirche und Gesellschaft.

Neue Spitze für die Männerarbeit


Vorsitzender Dr. Holger Gemba setzt auf den Nachwuchs

Impulse sammeln in den Männergruppen vor Ort, die Anliegen in den Regionen ganz genau wahrnehmen - kurz: Die Arbeit an der Basis liegt Dr. Holger Gemba am Herzen. Jetzt wurde der Bochumer Studiendirektor im Hochschuldienst einstimmig zum neuen Landesvorsitzenden der Männerarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) gewählt. Der 58-jährige Geisteswissenschaftler möchte bei seinem Einsatz für die Männerarbeit die alten erfolgreichen Formate fortführen, aber auch neue Wege einschlagen, um jüngere Männer für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu begeistern. mehr ...

Publikation

Sieben Wochen inne halten - für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit


Die Fastenaktion von Aschermittwoch bis Ostersonntag geht auch in 2017 weiter. Jede und jeder von uns hat die Möglichkeit im Kleinen wie im Großen, sein Leben klimafreundlicher zu gestalten. Unsere Fastenbroschüre gibt Ihnen Impulse und Anregungen zu sieben verschiedenen Lebensbereichen. Sie wählen einzelne Themen aus uns setzen Ihre eigenen Schwerpunkte.
Freuen Sie sich auf eine überarbeitete Fastenbroschüre und informieren Sie in Ihrer Gemeinde über die Aktion, z.B. mit dem Werbeposter im Schaukasten, mit Postkarten beim Jahresempfang, mit Broschüren im Presbyterium oder leihen Sie eine Infostele für Ihre Veranstaltung bei uns aus.

Alle gedruckten Materialien können Sie über unsere Internetseite www.klimafasten.de bestellen. Dort finden Sie außerdem weitere interessante Informationen.

Danke


Rastlos die Wellen, öde das Ufer, schneekalt der Strand
dort, wo die Sehnsucht Gestalt annimmt und sich als Bitte himmelwärts neigt

Hinter dem Horizont unsrer Begriffe schimmert ein Licht,
kündet die Krippe die Mutter, das Kind und eine Freude die Herzen wärmt

(Hinrich C. G. Westphal)


Wir danken Ihnen für die gute Zusammenarbeit und Ihr Interesse an unserer Arbeit in den zurückliegenden Monaten und wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr.

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
Telefax: 0 23 04 / 755 - 318

info@kircheundgesellschaft.de
www.kircheundgesellschaft.de
» Newsletter abmelden