Newsletter "Frauenreferat" März 2021

INHALTSVERZEICHNIS

Editorial


Liebe Leser*innen,

es tut sich was…
Im Monat März ist das Thema Frauenpolitik aktuell wie nie: Internationaler Frauentag, Weltgebetstag, Equal Pay Day und viele Veranstaltungen zu geschlechterpolitischen Themen. Ja, es tut sich was: Der dritte Gleichstellungsbericht der Bundesregierung ist auf dem Weg, die Gleichstellungsbeauftragung in der Evangelischen Kirche von Westfalen ist wieder besetzt und unser Fernstudium Geschlechterbewusste Theologie startet in die nächste Runde - um nur ein paar Themen unseres Newsletters zu nennen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und Informieren! Und vielleicht sehen wir uns in Kürze online oder, wenn es wieder geht, gerne auch analog!

Ihre
Anke Engelmann, Anne Heckel und Nicole Richter

AKTUELLES

Digitalisierung und Gleichstellung - der Dritte Gleichstellungsbericht der Bundesregierung


Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Aysel Yollu-Tok, Vorsitzende der Sachverständigenkommission, mit dem Gutachten für den Dritten Gleichstellungsbericht

Im Januar hat die Sachverständigenkommission für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung ihr Gutachten „Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten“ an Bundesgleichstellungsministerin Franziska Giffey übergeben. „Welche Weichenstellungen sind erforderlich, um die Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft so zu gestalten, dass Frauen und Männer gleiche Verwirklichungschancen haben?“, lautet der Auftrag der Bundesregierung. „Die Digitalisierung öffnet ein Gelegenheitsfenster“, so die Vorsitzende der Kommission, Aysel Yollu-Tok. „In diesem scheinbar rein technischen Prozess müssen wir herrschende Geschlechterverhältnisse sichtbar machen, Geschlechterstereotype hinterfragen und Machtverhältnisse neu verhandeln. Denn ob wir mit der Gleichstellung der Geschlechter vorankommen, hängt von der Gestaltung der digitalen Transformation ab.“ Die Sachverständigenkommission spricht sich für eine soziotechnische Perspektive auf Digitalisierung aus. Dies bedeutet, den Einsatz automatisierter Prozesse in ihrem gesellschaftlichen Kontext zu betrachten und aktiv zu gestalten. „Wir formulieren 101 Handlungsempfehlungen, um die Verwirklichungschancen im Zuge der Digitalisierung für alle zu stärken“, so YolluTok. Handlungsfelder sind etwa digitalisierte Verfahren zur Aufdeckung von Hatespeech oder die geschlechtergerechte Verteilung von Finanzmitteln.

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Die Lohnlücke ist kleiner


Equal Pay Day in 2021 am 10. März

Ein kleiner Grund zur Freude! Der nächste Equal Pay Day rückt nach vorn – auf Mittwoch, den 10. März 2021. Doch was bedeutet das? „Das Datum des Equal Pay Day signalisiert, wie fair Frauen und Männer in Deutschland bezahlt werden“, sagt Uta Zech, Präsidentin des BPW Germany. „Je früher das Datum im Jahr liegt, desto gerechter geht es in unserer Arbeitswelt zu.“

Das Statistische Bundesamt hat auf der Basis der aktuellen Verdienststrukturerhebung den Gender Pay Gap 2019 auf 19 Prozent revidiert. Damit lag die deutsche Lohnlücke bereits 2019 unter 20 Prozent (Link Destatis). Rechnet man den Prozentwert in Tage um, arbeiten Frauen 69 Tage, vom 1. Januar bis zum 10. März 2021, umsonst. Mit der Reduzierung der Lohnlücke auf 19% verschiebt sich der Equal Pay Day vom bisher festgelegten 14. März 2021 (entsprach 20 Prozent Gehaltsunterschied) um vier Tage nach vorne. „Wir freuen uns über die Verbesserung bei der Lohngerechtigkeit, sind allerdings noch lange nicht am Ziel. 19 Prozent sind immer noch 19 Prozent zu viel.“, finden nicht nur die Aktivistinnen des Equal Pay Days. Gerade im europäischen Vergleich hat Deutschland Nachholbedarf. Auch mit 19 Prozent liegt Deutschland über dem EU-Durchschnitt von 15 Prozent. Im nächsten Jahr ruft BPW Germany den Aktionstag zum vierzehnten Mal aus. „Unser Ziel ist eine gerechte Gesellschaft, in der es keinen Verdienstunterschied aufgrund des Geschlechts gibt und gleiche und gleichwertige Arbeit selbstverständlich gleich bezahlt werden“, sagt Uta Zech. Das Motto der Equal Pay Day-Kampagne 2021 lautet: „Game Changer – Mach dich stark für equal pay!“.

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Der Online-Duden wird geschlechtergerecht


Die Online-Version des Duden wird bis Ende des Jahres geschlechtergerechte Sprache verwenden und 12.000 Personen- und Berufsbezeichnungen verändern. Ziel ist es, sowohl männliche als auch weibliche Bezeichnungen aufzuführen. Die Formulierung Mieter, wird z.B. neuerdings als „Substantiv, maskulin“, bezeichnet, dementsprechend die Mieterin als „Substantiv, feminin“ erklärt. Das generische Maskulinum, also eine Bezeichnung, die sich auf Männer und Frauen bezieht, wird es fortan nicht mehr geben. Ein Meilenstein für Verfechter*innen der geschlechtergerechten Sprache. Für manche jedoch ein Dorn im Auge. Der Duden-Verlag begründet seine Entscheidung pragmatisch: „Die männlichen Formen waren nie geschlechtsneutral, wir präzisieren im Rahmen der kontinuierlichen redaktionellen Arbeit an unseren Inhalten lediglich die Bedeutungsangaben.“ Hier finden Sie ein Genderwörterbuch, das Hilfestellung bietet, wie geschickt geschlechterbewusst formuliert werden kann.

BERICHTE AUS DER ARBEIT

Nicole Richter ist neue Gleichstellungsbeauftragte


Landeskirche beruft Leiterin des Frauenreferats

Bielefeld/Westfalen. Nicole Richter (45) wird neue Gleichstellungsbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Die westfälische Kirchenleitung hat die Leiterin des Frauenreferats zum 1. Februar 2021 für vier Jahre in das Amt berufen.
Die diplomierte Sozial- und Gemeindepädagogin, Arbeits- und Organisationspsychologin (MA) sowie Fachjournalistin wird für die Dauer der Beauftragung mit halber Stelle freigestellt. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Information und Beratung kirchlicher Beschäftigter in gleichstellungspolitischen Fragen. In Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsbeauftragten der Kirchenkreise arbeitet sie an der Durchführung und Novellierung des Gleichstellungsgesetzes.

"Mein Ziel ist es, genau hinzuschauen, was es an gleichstellungspolitischen Impulsen heute braucht: Wo müssen Benachteiligungen abgebaut und Rahmenbedingungen für mehr Chancengerechtigkeit der Geschlechter aufgebaut werden? Gleichstellung ist eine Aufgabe für die ganze Kirche. ", so Nicole Richter. Ihr Aufgabenbereich umfasst das Landeskirchenamt, die landeskirchlichen Ämter und Einrichtungen sowie die landeskirchlichen Schulen.

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Fernstudium Theologie - Aktuell. Kontextuell. Geschlechterbewusst.


Dritter Durchgang startet im April 2021

Im April 2021 startet in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) der dritte Durchgang des Kurses „Fernstudium Theologie geschlechterbewusst. kontextuell neu denken“. Er richtet sich an alle, die an Theologie interessiert sind und tiefer in theologische und spirituelle Fragen einsteigen wollen.
Diese Merkmale zeichnen das Fernstudium aus: aktuelle Gesprächspartner:innen, lebensrelevante Themen und Fragen, Bezüge in die Gegenwart und Gesellschaft, geschlechterbewusstes Denken, methodisch abwechslungsreich und interaktiv. Das gilt digital und analog.
Die Arbeitsgrundlage bilden sieben Studienbriefe, die verteilt auf zwei Module erarbeitet werden: Das erste Modul setzt sich in den vier Studienbriefen Gott, Bibel, Christus Jesus und Kontexte mit den biblisch-hermeneutischen Grundlagen auseinander. Das zweite Modul bringt mit den drei Einheiten zu Spiritualität, Kirche und Ethik den Glauben im Kontext seiner Lebensbezüge ins Gespräch. In einer breiten Kooperation geschlechterbezogener Arbeitsfelder innerhalb der EKvW – wie der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V., der Sarepta-Schwesternschaft in Bethel und anderen - verantwortet das Institut für Kirche und Gesellschaft dieses Angebot der Erwachsenenbildung.
Entwickelt wurde das Fernstudium von den Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) in
Kooperation mit dem Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie und der Evangelischen Arbeitsstelle Fernstudium des Comenius-Institutes.

Weitere Informationen und Anmeldung

Ev. Gütesiegel Familienorientierung: Neue Zertifizierung startet


Weitere Einrichtung gesucht!

Die Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort mit Sitz u. a. in Westfalen hat sich für eine familienorientierte Personalpolitik entschieden und steigt in den Prozess der Zertifizierung mit dem Evangelischen Gütesiegel Familienorientierung ein. Vier Schritte führen durch die Zertifizierung mit dem Evangelischen Gütesiegel Familienorientierung für Kirche und Diakonie.

Ziel ist die Einführung eines strategischen Managementinstruments zur Unterstützung und Weiterentwicklung einer zeitgemäßen Unternehmens- und Führungskultur, an dessen Ende eine sichtbare Auszeichnung für familienorientierte Personalpolitik steht.

Wenn Sie sich mit Ihrer Einrichtung oder Gemeinde auch zertifizieren lassen möchten, nehmen Sie Kontakt mit Nicole Richter und Martin Treichel zur Beratung auf.

Weitere Informationen

EINS* Frauen. Männer. Perspektiven


Drei Mal im Jahr gibt die Zeitung UK Unsere Kirche Sonderseiten zu genderpolitischen Themen heraus. In der aktuellen Ausgabe geht es um den Schwerpunkt „Gender und Ökumene“. Lesen Sie auf Seite 2 wie ökumenische Begegnungen derzeit am PC funktionieren und welche Bedeutung der Weltgebetstag der Frauen für die weltweite Ökumene spielt.

„Die richtige Person am richtigen Ort“



Presbyterien und andere kirchliche Leitungsgremien als Arbeitgeberinnen stehen in Bewerbungsverfahren vor der Aufgabe, die richtige Person für den richtigen Ort zu suchen. "Die Konferenz der Genderreferate und Gleichstellungsstellen in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und das EKD-Referat für Chancengerechtigkeit haben deshalb eine Arbeitshilfe erstellt. Sie richtet sich an gemeindeleitende Gremien, kann aber auch von anderen Stellen genutzt werden, die mit der Auswahl von kirchlichem Personal befasst sind. Die Arbeitshilfe zeigt anschaulich, wie effektive Bewerbungsverfahren ablaufen und wie die Eignung der Bewerberinnen und Bewerber möglichst sicher überprüft werden kann. Sie hält außerdem viele praktische Tipps und Informationen zu Gleichstellungsfragen bereit."

Geschlechtergerecht Schreiben und Sprechen


Eine Broschüre der EKD hilft beim geschlechtersensiblen Verfassen von Texten. "Sie ist unser bester Mann! Wirklich? Tipps für eine geschlechtergerechte Sprache" kann im Frauenreferat der EKvW bei Anke Engelmann bestellt werden oder steht hier zum Download bereit.

WAS SCHÖNES

Fräulein adé! Vor 50 Jahren wurde die Anrede „Fräulein“ abgeschafft


Der Deutschlandfunk hat in seiner Rubrik „Kalenderblatt“ an die Abschaffung der Anrede „Fräulein“ am 16. Februar 1971 erinnert. Ein Feature von Beatrix Novy erinnert an die sprachliche und gesellschaftliche Veränderung und beschreibt, wie das Wort heute noch ironisch wiederbelebt wird.

Weitere Informationen

TERMINE

WOMAN - Film und Online-Talk zum Internationalen Frauentag


19. März 2021 19.00 bis 20.30 Uhr

Der Film WOMAN fokussiert die Situation von Frauen weltweit. Wir schauen auf Deutschland und fragen nach: Wie steht es um die Gleichstellungspolitik? Welche Gleichstellungsthemen werden derzeit in der Evangelischen Kirche behandelt? Wo sind bereits Erfolge zu verzeichnen?
Und an welchen Stellen muss es konsequent weitergehen in Sachen Geschlechtergerechtigkeit?

Die Gesprächspartnerinnen sind:
Dr. Kristin Bergmann, Leiterin des Referats Chancengerechtigkeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Christel Steylaers, Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter (BAG)
Moderation: Nicole Richter, Gleichstellungsbeauftragte der EKvW

Anmeldung bei Anke Engelmann oder www.kircheundgesellschaft.de

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WDR 2: Gender für die Ohren


Vom 8. - 10. März 2021 sendet WDR2 wieder Radioandachten mit genderpolitischem Inhalt von Nicole Richter. Am Montag, den 8. März und dem Internationalen Frauentag, geht es um den bewegenden Film WOMAN. Am Dienstag wird an den Schweizer Theologen Kurt Marti gedacht und eins seiner berührenden Gedichte über weite Gottesbilder thematisiert. Am Mittwoch geht es um die Nachhaltigkeit des Wortes Gottes und ein geschenktes Armband. Hören Sie mal rein! Alle Beiträge können Sie auch unter www.kirche-im-wdr.de nachhören.

Sprache: Geschlecht: Gerecht


Online-Tagung für eine bewusstere Kommunikation
25. - 26. März 2021

Seit Ende 2018 ist es möglich, beim Eintrag ins Personenstandsregister außer den Geschlechtern "weiblich" und "männlich" auch die Option "divers" zu wählen, die sogenannte "Dritte Option". Deutschland gehört damit zu den wenigen Staaten weltweit, die die Existenz von mehr als zwei Geschlechtern rechtlich anerkennen.

Das Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW veranstaltet eine Online-Tagung zu dem Thema und informiert über die neuen, gesetzlichen Veränderungen sowie ihre speziellen Auswirkungen auf die Kommunikation. Die aktuellen Beschlüsse zum Umgang mit geschlechtergerechter Sprache in der Evangelischen Kirche in Deutschland und speziell in der Evangelischen Kirche von Westfalen werden fokussiert und diskutiert. Warum es sich lohnt, geschlechtergerecht zu kommunizieren, erläutert Kristina Bedijs, Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie aus Hannover. Dr. Ulrike E. Auga, Professorin für Theologie und Geschlechterstudien, Humboldt-Universität Berlin zeigt in ihrem Vortrag, wie vielfältig die Rede von Gott sein kann - auch jenseits von männlichen Beschreibungen. Wenn geschlechtergerechte Kommunikation eingeübt wird, wird sie zur gelebten Normalität und verändert damit die Kultur. Christina Brudereck, Theologin und Poetin aus Essen, leitet die Teilnehmenden an, Reden, Alltagstexte, Andachten und Gottesdienstbausteine geschlechtersensibel zu formulieren und sich über neugewonnene Erfahrungen auszutauschen.

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter www.kircheundgesellschaft.de.

Pastoralkolleg zum Thema Sexualisierte Gewalt


Was von Missbrauch Betroffene in der Gemeinde brauchen
23. bis 25. Juni 2021, Haus Villigst, Schwerte

Menschen, deren Recht auf sexuelle Selbstbestimmung verletzt wurde, sind in ihrer Würde und Identität tief verletzt. Der intime Ort, der zu jedem Menschen gehört, wurde mutwillig zerstört. Diese Wunde hat Auswirkungen auf das gesamte Leben. Menschen mit dieser traumatischen Erfahrung befinden sich auch in unseren Gemeinden. Was brauchen sie im ganz normalen, menschlichen Miteinander? Wie können wir ihnen begegnen, sie begleiten, unterstützen? Wie können wir umgehen mit ihrer Ambivalenz in Bezug auf Nähe und Distanz? ...ihnen Nähe geben, ohne sie wieder in eine ungesunde Abhängigkeit zu bringen? ...ihnen notwendige Grenzen setzen, ohne sie erneut zu verunsichern oder zu verletzen?

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"Auf immer und ewig: Schwesterherz und Bruderheld"


Ein Seminarwochenende für Geschwister"
18. - 20. Juni 2021, Stift Börstel

Keine andere familiäre Beziehung umfasst so viele Lebensjahre wie die Verbindung mit einer Geschwisterperson. In diesem Seminar wollen wir dieser besonderen Lebensbeziehung Raum geben. In ausführlichen Gesprächen ist Zeit, die Geschwisterbeziehung miteinander anzuschauen. In Impulsen und Referaten machen wir uns mit der Psychodynamik geschwisterlicher Verbindungen vertraut.
Und wir werfen einen Blick auf die Frage, wie Schwestern und Brüder zu biblischen Zeiten miteinander umgegangen sind.

Information und Anmeldung bei Kathrin van Meegen, Tel.: 02304-755308.

Was machst Du eigentlich beruflich? … alles gut oder Zeit zur Veränderung?


Seminar für Menschen in der Mitte ihres Berufslebens
Vom 28. Juni 2021, 14.30 Uhr - 2. Juli 2021, 15.00 Uhr, auf Langeoog

Was machst Du eigentlich beruflich? Dieser Frage wollen wir Raum geben. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, die aktuelle berufliche Situation mit anderen zu reflektieren: Lust und Frust, Zufriedenheit und Veränderungswünsche. Eine Beschäftigung mit der eigenen Berufsbiografie ist die Grundlage für eine Standortbeschreibung: Was mache ich eigentlich alles beruflich? Wie prägt mein Berufsleben meine Identität? Welche existentiellen und spirituellen Fragestellungen scheinen auf? Welche Rolle hat ein zufriedenstellendes Arbeitsleben für meine Gesundheit? Welche Resonanz erhalte ich auf meine Situation? Wo brauche ich Unterstützungen? Wie gestalten andere ihre Arbeit? Wie plane ich die nächste Zeit in meinem Berufsleben?

Die Veranstaltung ist nach dem Arbeitgeberweiterbildungsgesetz NRW anerkannt und wendet sich an Personen in der Mitte ihres Arbeitslebens.

Weitere Informationen sowie Anmeldung

MUT zur Strategie – Teil 2


Fortbildung für ehrenamtliche Frauen in Leitungsgremien
16. - 17. Juli 2021, Tagungsstätte Soest

Sollen sich in Ihrer Gemeinde Familien mit Kindern zu Hause fühlen? Wollen Sie Ihre Gemeindearbeit konsequent auf Klimaneutralität umstellen? Wollen Sie sich in den Sozialraum Ihres Stadtbezirks in Zukunft gezielt einbringen? Wollen Sie einladend für Gruppen und Kreise aller Altersstufen sein? Welche Ziele verfolgen Sie gemeinsam in Ihrem Presbyterium?

Häufig verlieben wir uns in der Planung in einzelne Projekte und verlieren dabei unsere Ziele aus den Augen. Wenn Sie das in Zukunft vermeiden wollen, sind Sie in dieser Fortbildung richtig. Sie richtet sich an ehrenamtliche Frauen, die Leitungsverantwortung übernehmen und Projekte erfolgreich planen und durchführen wollen. Die von Gabriele Bartsch und Dorothee Moser entwickelte Methode der "Strategischen Planung für erfolgreiche Kirchenfrauen", die in sechs Schritten von der Planung zum Erfolg führt, wird praktisch auf die von Ihnen mitgebrachten Projektideen angewendet.
Sie haben die Zeit, sich mit Ihren Ideen intensiv zu beschäftigen und Umsetzungsalternativen zu planen. Wenn alles gut läuft, können Sie schon in der nächsten Gremiensitzung Ihre Projektidee vorstellen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit zum Austausch mit ehrenamtlichen Frauen in Leitungsgremien aus ganz Westfalen.

Kooperationsveranstaltung der Ev. Frauenhilfe in Westfalen e.V. und dem Frauenreferat der EKvW
Weitere Informationen

TeamGeist Digitaler Stammtisch


14. April und am 25. Mai 2021 von 20.00 bis 21.15 Uhr
als Videokonferenz bei Zoom.

Du hast Sehnsucht nach Aufbruch in der Kirche?
Du bist Pionier*in in Westfalen oder willst eine*r sein?
Du hast Lust auf Austausch und Inspiration?
Du magst einfach mal schauen, wer noch so da ist?
Du willst deine Ideen wohlwollenden Menschen präsentieren?
Du kannst Ermutigung gebrauchen?

Anmeldung

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
Telefax: 0 23 04 / 755 - 318

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